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Um Spieler zu schützen: KSC-Trainer Eichner setzt Publikum „Stoppschild“

News Um Spieler zu schützen: KSC-Trainer Eichner setzt Publikum „Stoppschild“

Quelle: Uwe Anspach/dpa

Karlsruhes scheidender Trainer Christian Eichner hat sich nach Rufen gegen Philipp Förster beim Spiel gegen Darmstadt mit einem bemerkenswerten Appell vor den Spieler und seine Mannschaft gestellt.

Trainer Christian Eichner hat sich nach dem 2:1 (0:0) des Karlsruher SC gegen den SV Darmstadt 98 vor seinen Mittelfeldspieler Philipp Förster gestellt. «Deswegen gibt es da auch ein Stoppschild von mir», sagte der KSC-Coach zu lautstarken Forderungen einiger Zuschauer nach einer Auswechslung.

«Es sind immer nur wenige, aber diese wenigen sind oft laut. Und die Spieler nehmen das wahr», kritisierte Eichner entsprechende Rufe von den Rängen. Zwar könne er Unmut über einzelne Aktionen verstehen, «aber wie viele Leute heute proaktiv die Auswechslung eines einzelnen Spielers gefordert haben, das mag ich nicht», betonte er.

Starke Eichner-Worte

Förster sei «mega wichtig» für die Mannschaft, erklärte der 43-jährige Coach, der den Verein zum Saisonende verlassen wird. Spieler durchliefen unterschiedliche Phasen und hätten unterschiedliche Körpersprachen. Zudem dürfe man nicht vergessen, «welchen Leidensweg» der Offensivspieler hinter sich habe.

Gerade in der ersten Halbzeit sei vieles über ihn gelaufen. Eichner richtete deshalb einen klaren Appell an die eigenen Anhänger: «Jeder in unserer Kabine gibt absolut alles für diesen Club. Unterstützt die Jungs. Sie haben das verdient», forderte er. Förster selbst holte er aus taktischen Gründen erst in der 77. Minute vom Platz.

 

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