News aus Baden-Württemberg
Umfrage: Weihnachtsgeschäft übertrifft Erwartungen deutlich

News aus Baden-Württemberg Umfrage: Weihnachtsgeschäft übertrifft Erwartungen deutlich

Quelle: Franziska Kraufmann/dpa/Symbolbild
dpa

Das Weihnachtsgeschäft im baden-württembergischen Handel ist entgegen pessimistischer Prognosen einer Umfrage zufolge überraschend gut gelaufen.

Demnach wurde im Vergleich zu 2021, als Weihnachtsmärkte geschlossen waren und eine 2G-Regel galt, ein Umsatzplus von 70 Prozent erwirtschaftet, wie aus einer in Stuttgart veröffentlichten Umfrage unter 300 Händlern des Handelsverband Baden-Württemberg hervorging. Zunächst hatten «Stuttgarter Zeitung» und «Stuttgarter Nachrichten» (Donnerstag) berichtet.

Vor allem der Umsatz in der Woche nach dem vierten Advent bis Heiligabend war «außergewöhnlich», heißt es, das habe es «herausgerissen». Die Händler steigerten ihre Erträge im Vergleich zur ersten Adventswoche im Schnitt um 75 Prozent.

Hauptgeschäftsführerin Sabine Hagmann sagte der «Stuttgarter Zeitung» und den «Stuttgarter Nachrichten» (Donnerstag): «Dieses Ergebnis erfüllt uns schon mit einer gewissen Dankbarkeit – es hätte schlimmer ausgehen können.» Die Verbraucherstimmung und damit der Umsatz der Händler hätten sich nach der Dezember-Soforthilfe und den Preisbremsen für Strom, Gas und Wärme spürbar verbessert. Außerdem begünstigten das winterliche Wetter und der frühe Ferienbeginn die Geschäfte.

80 Prozent der befragten Händler bezeichneten den Umsatz als «befriedigend», «gut» oder «sehr gut». Als noch etwas besser wurde die Kundenstimmung wahrgenommen. Für gut jeden zehnten liefen die Geschäfte allerdings «mangelhaft» oder «ungenügend». Dennoch lief beim Gros der Händler das Weihnachtsgeschäft im Vergleich zu 2019, also dem Jahr vor der Pandemie, deutlich schlechter. Das Minus beträgt laut Umfrage rund 40 Prozent. Eine Zahl, die den Verband «in der Höhe überrascht». Die Zahl könne man sich nicht erklären.

 

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