Polizei Karlsruhe
Verdacht auf Freiheitsberaubung: Größerer Polizeieinsatz in Neudorf

Polizei Karlsruhe Verdacht auf Freiheitsberaubung: Größerer Polizeieinsatz in Neudorf

Quelle: Patrick Seeger

Zu einem größeren Polizeieinsatz kam es am Mittwochabend, 17. Februar 2021, in Neudorf, da ein 46-jähriger Mann über den Polizeinotruf mitteilte entführt, eingesperrt und geschlagen worden zu sein. Darüber informiert die Polizei in einer Mitteilung.

Größerer Polizeieinsatz in Graben-Neudorf

Zu einem größeren Polizeieinsatz kam es am Mittwochabend, 17. Februar 2021, in Neudorf, da ein 46-jähriger Mann über den Polizeinotruf mitteilte entführt, eingesperrt und geschlagen worden zu sein. Darüber informiert die Polizei in einer Mitteilung.

 

Zahlreichen Streifenwagenbesatzungen im Einsatz

Gegen 22:00 Uhr verständigte der Geschädigte die Polizei. Aufgrund der Schilderungen wurde das Wohnanwesen in der Schwetzinger Straße mit zahlreichen Streifenwagenbesatzungen der Polizei angefahren.

Nachdem die Tatwohnung im Erdgeschoss lokalisiert werden konnte, sollte der mutmaßliche Geschädigte über eine Leiter aus dem Gefahrenbereich gebracht werden. Aufgrund seiner Körperfülle war für ihn allerdings die Benutzung der Leiter nicht möglich, schildert die Polizei.

 

Festnahme der Tatverdächtigen erfolgte

In der Folge stiegen Notzugriffskräfte über die Leiter in die Wohnung im Erdgeschoss. Durch einen wach gewordenen Mitbewohner wurde die Zimmertüre des 46-Jährigen geöffnet, wodurch eine Festnahme der drei im Alter von 30, 35 und 48 Jahre alten Tatverdächtigen in der Wohnung erfolgen konnte.

Warum der 46-Jährige im Zimmer eingesperrt wurde bedarf der weiteren Abklärungen, da alle Beteiligten widersprüchliche Angaben machten.

 

46-Jähriger mit drei Promille Alkohol

Während die drei Tatverdächtige nicht alkoholisiert waren, hatte der Geschädigte einen Atemalkoholwert von über drei Promille, informiert die Polizei.

Die drei Männer wurden zunächst für erkennungsdienstliche Maßnahmen in die Gewahrsamsräumlichkeiten des Polizeipräsidiums Karlsruhe verbracht. Nach Abschluss der strafprozessualen Maßnahmen, konnte sie die Dienststelle wieder verlassen.

 

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