News aus Baden-Württemberg
Verdi: Warnstreiks im Nahverkehr & in Krankenhäusern

News aus Baden-Württemberg Verdi: Warnstreiks im Nahverkehr & in Krankenhäusern

Quelle: Christophe Gateau

Verdi verstärkt den Druck und weitet seine Warnstreiks aus. Ob Bus oder Straßenbahn am Freitag, Kitas am Montag und Krankenhäuser ab Dienstag. Immer mehr Beschäftigte protestieren.

Beschäftigte der Verkehrsbetriebe in Karlsruhe und in Baden-Baden sind am Freitag zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen. Los geht es nach Verdi-Angaben vom Donnerstag nach dem Schülerverkehr ab 10.00 Uhr. Die Gewerkschaft will für die rund 8.600 Beschäftigten der acht Betriebe im kommunalen Nahverkehr in Baden-Württemberg unter anderem Entlastungstage, deutlich bessere Überstundenregelungen sowie die Anhebung des Urlaubsgeldes erreichen.

In der Kommenden Woche weitet Verdi die Warnstreiks im Konflikt des öffentlichen Dienstes auf Krankenhäuser aus. Am Montag sind in Stuttgart zunächst Beschäftigte des Jugendamts aufgerufen, zu protestieren. Dazu gehören die kommunalen Kitas. Am Dienstag sollen zahlreiche Dienststellen im Landkreis Göppingen in den Warnstreik treten. Betroffen sind laut Verdi wieder Kitas aber auch die Krankenhäuser in Geislingen und Göppingen. Auf dem Bahnhofsplatz in Göppingen ist um 11:00 Uhr eine Kundgebung geplant. Am Donnerstag gab es befristete Arbeitsniederlegungen in Ulm bei der Müllabfuhr, bei Bauhöfen sowie dem Klärwerk und in der Region Ludwigsburg.

Der Warnstreik bei den Verkehrsbetrieben findet im Rahmen der Manteltarifrunde im kommunalen Nahverkehr TV-N Baden-Württemberg statt. Die Beschäftigten in den sieben Verkehrsbetrieben und beim Rhein-Neckar-Verkehr (RNV) sind aber von den parallel stattfindenden Entgeltverhandlungen für den öffentlichen Dienst bei Bund und Kommunen auch betroffen.

In Baden-Württemberg gilt der TV-N für rund 6400 Beschäftigte in sieben kommunalen Verkehrsbetrieben in Stuttgart, Karlsruhe, Baden-Baden, Freiburg, Konstanz, Esslingen und Heilbronn. Der Haustarifvertrag bei der RNV gilt für 2200 Beschäftigte in Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen. Insgesamt werden in den acht Verkehrsunternehmen weit über eine Million Kunden pro Tag befördert.

«Die Arbeitgeber werden am Freitag spüren, wie ihre Gegenvorschläge mit Kürzungen bei den Beschäftigten ankommen. Wir hoffen sehr, im Interesse aller, die einen guten ÖPNV täglich brauchen, dass dieses Signal verstanden wird», sagte Verdi-Verhandlungsführer Andreas Schackert.

 

Weitere Nachrichten

Donau, Bodensee und Co.: Niedrigwasser im Südwesten verschärft sich weiter

Trockenheit sorgt in Baden-Württemberg für extrem niedrige Wasserstände an Flüssen und Seen. Besonders sichtbar sind die Folgen an Bodensee und Donau. Wie geht es weiter?

So viel teurer tankt es sich im Südwesten an der Autobahn

Der ADAC hat die Preise aller Straßen- und Autobahntankstellen verglichen und kommt zu einem klaren Ergebnis: Abfahren lohnt sich. Besonders in Baden-Württemberg.

Eincremen angesagt: Wetterdienst erwartet hohe UV-Werte

Von der Hohenloher Ebene bis zum Oberrhein: In den kommenden Tagen erwartet der DWD nur wenige Wolken am Himmel über Baden-Württemberg. Warum Sonnenschutz jetzt besonders wichtig ist.

Betrüger bringen Senioren in Karlsruhe um mehrere Hunderttausend Euro

Die Masche zieht immer wieder: Kriminelle versetzen ältere Menschen am Telefon mit angeblichen Unfallszenarien in Panik - und bringen sie dann um ihr Geld. Wie jetzt in Karlsruhe.

Schweizer Mobilfunk: Wenn sich Handys in Grenznähe unbemerkt einwählen

Einmal nicht aufs Handy geschaut und schon grüßt die Schweiz – mit saftigen Gebühren. Was Urlauber am Bodensee und im Schwarzwald wissen müssen, um nicht in die Kostenfalle zu tappen.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 




Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.