Spieltag 13 | Zweite Liga
KSC-Mentalitäts-Monster wollen im Duell gegen Aue bestehen

Spieltag 13 | Zweite Liga KSC-Mentalitäts-Monster wollen im Duell gegen Aue bestehen

Quelle: KSC-Cheftrainer Alois Schwartz. | Quelle: Caro Reisenauer
KSC

Niemals aufgeben! Das ist das Motto des Karlsruher SC in den vergangenen Wochen – und soll es auch an diesem Montag, den 11. November 2019, sein, wenn die Mannschaft von Erzgebirge Aue ins Wildparkstadion zum großen Flutlichtduell kommt.

„Immer an die Leistungsgrenze gehen“

Die Nerven der Fans wurden zuletzt hart strapaziert. Dreimal in Folge spielte der KSC Unentschieden – dreimal gelang der entscheidende Treffer in der Nachspielzeit. Welche Lehren die Badener daraus ziehen? „Die Erkenntnis ist: du darfst nie aufgeben und du musst immer an die Leistungsgrenze gehen, um Punkte mitzunehmen“, erklärte Cheftrainer Alois Schwartz am Freitag, den 08. November 2019.

Diese Tugenden werden auch beim nächsten Spiel gefordert, am Montag (Anpfiff 20:30 Uhr) kommt Erzgebirge Aue zum Flutlichtduell ins Wildparkstadion.

 

KSC-Cheftrainer Alois Schwartz auf einer Pressekonferenz | Quelle: Reisenauer

 

KSC-Kader – Zwei Spieler fehlen gegen Aue

Personell hat Schwartz am Montagabend eine Baustelle, die ihm nicht ganz so gut gefällt. Dirk Carlson ist dann nämlich bereits bei der Nationalmannschaft Luxemburgs. Damit hat der KSC gegen Aue nur noch Damian Roßbach als nominellen Linksverteidiger. Sollte ihm etwas passieren, ist sich Schwartz aber sicher, geeigneten Ersatz im Kader zu haben. Er nannte hierfür Marco Thiede oder Manuel Stiefler.

Ebenfalls nicht eingesetzt werden kann Marco Djuricin, der einen Bänderriss im rechten Sprunggelenk hat.

 

#23 Abwehr – Dirk Carlson | Quelle: Hammer Photographie

 

Der Gegner-Check – FC Erzgebirge Aue

Die Ereignisse sind noch in guter Erinnerung. In der Relegation zwischen zweiter und dritter Liga trafen Erzgebirge Aue und der KC im Mai 2018 aufeinander. Für die Badener endete das Duell tragisch, nach einem torlosen Hinspiel im Wildparkstadion gab es in Aue eine 1:3-Niederlage. Die Hoffnungen auf die Rückkehr ins Bundesliga-Unterhaus wurden damit kurz vor dem Ziel zerstört.

Nun treffen sich beide Mannschaften in der 2. Liga wieder – zugleich eine Begegnung mit einem alten Bekannten. Seit Ende August diesen Jahres ist nämlich der ehemalige Karlsruher Dirk Schuster Trainer der „Veilchen“. Der 51-Jährige führte Aue auf Platz vier der Tabelle holte in neun Spielen 12 der insgesamt 19 Punkte.

Auswärts hat Aue noch Steigerungspotenzial

Auswärts läuft es allerdings noch nicht so rund für Erzgebirge Aue. In sechs Spielen wurden nur fünf Zähler eingesammelt. Es gelang erst ein Auswärtssieg – am ersten Spieltag in Fürth (2:0) – damals noch mit Daniel Meyer als Trainer.

Bester Torschütze der Sachsen ist ebenfalls ein Spieler mit KSC-Vergangenheit: Dimitrij Nazarov. Fünf Tore gehen auf sein Konto, Pascal Testroet traf dreimal. Dazu sorgt Jan Hochscheidt für die kreativen Momente im Offensivspiel.

 

Die KSC Fans im Jubel. | Quelle: TMC-Fotografie.de

 

Flutlichtduell – Kartensituation & Schiedsrichter

Schwartz hofft am Montag auf besseres Wetter als aktuell. Der Grund ist klar, der KSC möchte vor möglichst vielen Zuschauern spielen. Karten bekommen Fans derzeit noch problemlos. Am Freitag waren 11.002 Tickets vergriffen, 79 davon an Erzgebirge Aue.

Geleitet wird das Montagabendspiel von Sven Waschitzki aus Essen. Es wird sein vierter Einsatz in dieser Saison in der 2. Bundesliga. Den KSC pfiff der 32-Jährige bereits einmal in der Saison 2017/18. Damals gewannen die Blau-Weißen beim FSV Zwickau 4:2.

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