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Wetter-Prognose: Schnee und dann minus 15 Grad – strenger Frost im Südwesten

News Wetter-Prognose: Schnee und dann minus 15 Grad – strenger Frost im Südwesten

Quelle: Jacob King/PA Wire/dpa
dpa

Der Winter schaltet in Baden-Württemberg noch mehrere Gänge hoch. Nach Schnee und mancherorts Donner wird es bitterkalt.

Der Winter zeigt sich in Baden-Württemberg von seiner rauen Seite. Doch es wird noch viel rauer, wie ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) mitteilte. Der Freitag ist noch wechselnd bis stark bewölkt mit Schnee- oder Schneeregenschauern. Schnee gebe es im Land weit verbreitet. Los gehe es am frühen Nachmittag. In den Niederungen könnten 1 bis 2 Zentimeter Schnee fallen, auf der Schwäbischen Alb und in Oberschwaben und dem Schwarzwald seien es zwischen 2 und 5 Zentimeter Schnee.

Am Nachmittag sollte es örtlich auch donnern und blitzen. Der starke Wind lässt laut dem DWD bis zum Abend nach.

 

Strenger Frost

Die Temperaturen bleiben winterlich: In der Nacht zum Samstag ziehen noch ein paar vereinzelte Schneeschauer durch, danach bleibt es niederschlagsfrei. Vorsicht ist dennoch geboten: Bei Tiefstwerten zwischen minus 1 und minus 7 Grad droht Glätte.

Ab Samstagabend wandern die Werte von Tag zu Tag immer tiefer in den Keller. Minus 10 Grad erwarte der DWD für die Nacht zum Sonntag. Bereits minus 15 Grad sollen es in der Nacht zum Montag werden. «Ab minus 10 Grad spricht man vom strengen Frost», sagte der DWD-Sprecher.

 

Das Aufziehen von Schneeketten üben

Der ADAC in Württemberg machte die Autofahrer darauf aufmerksam, das Anlegen von Schneeketten zu Hause im Trockenen zu üben. Laut dem DWD liegen auf den Höchstlagen des Schwarzwaldes dann rund zehn Zentimeter Schnee. «Wenn man das noch nie gemacht hat, kann das schon knifflig sein», sagte ein Sprecher. Je nach Reifen sei das ja auch unterschiedlich. In Baden-Württemberg gebe es keine generelle Schneekettenpflicht, aber sie seien auf bestimmten Bergstraßen durch ein blaues Schild (Schneeketten-Symbol) vorgeschrieben, wenn Schnee liege.

Das Verkehrszeichen «Schneeketten sind vorgeschrieben» (Zeichen 268) besagt: Ab hier geht es nur mit Schneeketten weiter. Wer auf schneebedeckter Fahrbahn ohne fährt, riskiert ein Verwarnungsgeld in Höhe von 20 Euro. Zu schnelles Fahren mit Schneeketten kann laut dem ADAC bis zu 150 Euro kosten und einen Punkt in Flensburg bringen. Und: Mit Schneeketten darf man maximal 50 Kilometer pro Stunde fahren. Das Zeichen 268 gilt auch für Fahrzeuge mit Allradantrieb. «Schneeketten sind kein Ersatz für Winterreifen», sagt der ADAC.

 

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