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Wintersport: Skifahren wird am Feldberg teurer

Nachrichten Wintersport: Skifahren wird am Feldberg teurer

Quelle: Philipp von Ditfurth/dpa
dpa

Preise steigen, aber Online-Käufer profitieren: Was Skifans im großen Wintersportgebiet Feldberg erwartet – und wann die neue Saison startet.

Im großen Wintersportgebiet Feldberg im Hochschwarzwald steigen die Preise in der neuen Saison im Schnitt um 2,8 Prozent. «Das ist eine moderate Erhöhung», sagte der Geschäftsführer der Feldbergbahnen GmbH, Kai Lebrecht, in Feldberg (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald). Grund seien gestiegene Betriebs- und Energiekosten.

Der Einstiegspreis für ein Standard-Internetticket bleibt in der neuen Saison im Vorjahresvergleich bei 39 Euro stabil, sagte der Bahnenchef gut fünf Wochen vor dem Saisonstart. Der Maximaltarif für ein Tagesticket beträgt neuerdings 59 Euro – drei Euro mehr als zuvor

Das Unternehmen führte schon vor Jahren ein flexibles Preissystem ein, das einen vorzeitigen Onlinekauf belohnt. Tickets sind aber an Ort und Stelle auch an Tageskassen und Automaten erhältlich.

Größtes Wintersportgebiet Deutschlands nördlich der Alpen

Die Feldbergbahnen betreiben Lifte und Bahnanlagen und sind im Auftrag von drei Kommunen für den Skibetrieb in dem Gebiet verantwortlich. Es ist nach eigenen Angaben das größte Wintersportgebiet Deutschlands nördlich der Alpen. Der höchste Gipfel des Schwarzwaldes, der 1.493 Meter hohe Feldberg, gehört dazu.

Die Saison in dem Schwarzwald-Gebiet wird am 28. November starten – falls der Schnee auf den Pisten ausreicht. «Im Idealfall können wir bereits an diesem Termin unseren Gästen ein Angebot machen», sagte Lebrecht.

Feldberg will auf mögliches Schneewunder reagieren

«Sollte ein Schneewunder passieren, werden wir alles tun, was in unserer Hand liegt, um früher aufzumachen», fügte er mit Blick auf den Zeitraum vor dem offiziellen Saisonstart hinzu.

Ziel sei es, mehr Tickets zu verkaufen, sagte Lebrecht. «Der Sommerbetrieb wird immer wichtiger.» Außerhalb der Wintersaison werden Wanderer, Touristen und Radfahrer in das beliebte Ausflugsgebiet befördert.

«Die finanzielle Situation ist nicht rosig, aber sie ist stabil», sagte Lebrecht mit Blick auf sein Unternehmen. In den vergangenen Jahren war in der Öffentlichkeit mehrfach über eine drohende finanzielle Schieflage spekuliert worden. Die Feldbergbahnen hatten dies bereits zurückgewiesen.

 

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