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Wo es an Weihnachten in Baden-Württemberg weiß wird – und wo nicht

News Wo es an Weihnachten in Baden-Württemberg weiß wird – und wo nicht

Quelle: Silas Stein/dpa
dpa

Drinnen leuchtet der Christbaum, draußen glänzt weiß die Schneedecke. Diese romantische Vorstellung von Weihnachten könnte für einige im Südwesten real werden.

Nach einigen Jahren mit Dauergrau und eher hohen Temperaturen können sich die Menschen in Baden-Württemberg nach Prognose des Deutschen Wetterdienstes in diesem Jahr auf Weihnachten mit etwas Schnee freuen – zumindest in Teilen des Bundeslandes.

Östlich des Schwarzwaldes, etwa im Bereich um Villingen-Schwenningen, sowie auf der Schwäbischen Alb könne es weiß werden, sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Stuttgart. Dort könnten in Lagen oberhalb von 800 Metern, teils auch schon ab 600 Metern, im Laufe des Heiligabends um zwei Zentimeter Neuschnee fallen. Auch höhere Lagen des Nordschwarzwalds, etwa um die Hornisgrinde, dürften Schnee abbekommen, so der DWD-Experte.

 

Südlich von Stuttgart ist zumindest Schneegriesel drin

Zumindest ein leichtes Gefühl von weißen Weihnachten ist auch in größeren Teilen Baden-Württembergs drin. Südlich einer Linie von Baden-Baden über Stuttgart bis nach Heidenheim könne es überall Schneegriesel geben, sagte der DWD-Meteorologe. Weiß bleibt es allerdings nur, bis der Boden erreicht ist. Liegen bleibe der Schnee nämlich nur im Bergland, so der Experte.

Neben Schnee läutet aber auch stärkerer Wind die Weihnachtstage ein. An Heiligabend gebe es verbreitet starke bis stürmische Böen mit einer Windgeschwindigkeit von bis zu 65 Kilometern pro Stunde, sagte der DWD-Experte. Im ungeschützten Lange des Schwarzwaldes seien sogar orkanartige Böen mit bis zu 100 km/h möglich. «Das sollte man sich entsprechend schützen, wenn man rausgeht.»

 

Schnee dürfte auch über Feiertage erhalten bleiben

Dort, wo es an Heiligabend schneit, dürften die Menschen auch an den Weihnachtsfeiertagen in den Genuss von schneebedeckten Landschaften kommen. Weil sich Dauerfrost einstelle, bleibe der Schnee auch an den Feiertagen liegen, so der Meteorologe. Nachts werde es sogar landesweit frostig, am Tag blieben die Temperaturen vor allem im Bergland unter null Grad.

Für einen Spaziergang im Schnee eignet sich wohl vor allem der Freitag. «Das wird der schönste Tag», sagte der Experte. Der zweite Weihnachtsfeiertag werde von Beginn an freundlich, ab dem Mittag auch fast überall im Land sonnig. Nur an Donau und Bodensee könne sich Nebel bilden, der sich zäh halten könnte.

Am ersten Weihnachtsfeiertag lockert sich die Wolkendecke bereits langsam auf, sodass am Nachmittag länger die Sonne durchschauen könnte.

 

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