Corona in der Fächerstadt
Zentrales Impfzentrum in Karlsruhe: Ausblick & Bilanz der ersten Tage

Corona in der Fächerstadt Zentrales Impfzentrum in Karlsruhe: Ausblick & Bilanz der ersten Tage

Quelle: Melanie Hofheinz

Seit im Zentralen Impfzentrum (ZIZ) die erste Impfung stattfand, konnten die Ärzte-Teams vor Ort sowie die Mobilen Teams (MIT) in Pflegeeinrichtungen bis zum 01. Januar 2.475 Impfdosen einsetzen, das teilt die Stadt Karlsruhe in einer Pressemeldung mit.

6.369 weitere Impfungen bis zum 10. Januar 2021

Seit am Sonntag, 27. Dezember 2020, im Zentralen Impfzentrum (ZIZ) in der Messe Karlsruhe der erste Pieks stattfand, konnten die Ärzte-Teams vor Ort sowie die Mobilen Teams (MIT) in Pflegeeinrichtungen bis zum 01. Januar 2021,  2.475 Impfdosen einsetzen. Bis inklusive 10. Januar 2021 sollen 6.369 weitere Impfungen erfolgen, darüber informiert die Stadt Karlsruhe in einer Pressemitteilung.

Im Detail hatten zum Stichtag 01. Januar 2021, 1.575 Impfungen in der Messehalle stattgefunden, während 900 Impfdosen durch die MIT an Impfwillige gebracht wurden. Für den Zeitraum vom 02. bis 10. Januar 2021 entfallen 3.616 Impfungen auf das ZIZ und 2.753 auf die MITs. Innerhalb der Zuständigkeit des ZIZ werden demnach bis 10. Januar 2021 insgesamt 8.844 Dosen verimpft worden sein, so die Stadt weiter.

 

Bis Ende Januar: 3.900 Dosen wöchentlich geliefert

Bis Ende des Monats sollen rund 3.900 Dosen wöchentlich geliefert werden. Da der Impfstoff für die Zweitimpfung zurückzuhalten ist, lassen sich damit insgesamt 1.950 Impfungen pro Woche einplanen. Weiterhin ist allerdings die Nachfrage nach Terminen weitaus größer als das Impfstoff-Angebot. Eine ursprünglich für den 04. Januar 2021 geplante Lieferung ist ausgefallen, erklärt die Stadt in ihrer Mitteilung.

„Um überhaupt weitere Termine einplanen zu können, benötigen wir spätestens zum 10. Januar wieder Impfstoff. Für diesen Zeitraum ist auch eine Lieferung zugesagt“, sagte Bürgermeisterin Bettina Lisbach. Es müsse dennoch damit gerechnet werden, in den kommenden Wochen nur sehr wenig Impfstoff zur Verfügung zu haben.

 

| Quelle: Melanie Hofheinz

 

Aufruf zum umsichtigen Verhalten und Rücksichtnahme

„Trotz Impfstart sind wir noch weit von einer Normalität entfernt“, so Lisbach weiter. Die Impfung der in der Coronavirus-Impfverordnung festgelegten prioritären Gruppen allein werde nach aktuellem Sachstand mehrere Monate in Anspruch nehmen. Daher ruft Lisbach weiterhin zu umsichtigem Verhalten und gegenseitiger Rücksichtnahme auf.

„Eine Verlängerung des Lockdowns halte ich mit Blick auf die überlasteten Kliniken und die weiterhin hohen Infektionsraten für notwendig. Wir müssen uns darauf einstellen, noch eine längere Zeit mit Einschränkungen zu leben, die Hygieneregeln zu beachten und uns gegenseitig vor Ansteckungen zu schützen.“

Impftermine werden weiterhin nur zentral vergeben

In diesem Zusammenhang weist Lisbach auch darauf hin, dass es nicht möglich ist, Termine direkt vor Ort zu erhalten oder durch Wartezeit nachzurutschen. Die Terminvergabe läuft nicht lokal über das ZIZ, sondern erfolgt über einen zentralen Impfterminservice, durch den Impfwillige einem ZIZ zugeordnet werden, so die Stadt.

Bei einem Anruf über die Hotline 116117 werden die Anrufenden an das vom Land beauftragte Callcenter weitergeleitet.

 

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