News aus Baden-Württemberg
Zweite Rheinbrücke: Naturschutzrechtliche Ausgleichsmaßnahmen starten

News aus Baden-Württemberg Zweite Rheinbrücke: Naturschutzrechtliche Ausgleichsmaßnahmen starten

Quelle: Thomas Riedel

Im Vorfeld der Hauptmaßnahme „B 293: Bau einer zweiten Rheinbrücke zwischen Karlsruhe und Wörth“ müssen nun zunächst vorgezogene naturschutzrechtliche Ausgleichsmaßnahmen umgesetzt werden, darüber informiert das Regierungspräsidium Karlsruhe aktuell.

Vorgezogene naturschutzrechtliche Ausgleichsmaßnahmen

Im Vorfeld der Hauptmaßnahme „B 293: Bau einer zweiten Rheinbrücke zwischen Karlsruhe und Wörth“ müssen zunächst vorgezogene naturschutzrechtliche Ausgleichsmaßnahmen – sogenannte Continuous Ecological Functionality (CEF)- und Favorable Conservation Status (FCS)-Maßnahmen – umgesetzt werden, darüber informiert das Regierungspräsidium Karlsruhe.

Die Maßnahmen sind Teil des Planfeststellungsbeschlusses zur zweiten Rheinbrücke und werden gemäß dem landschaftspflegerischen Ausführungsplan (LAP) umgesetzt. Für diese Maßnahmen ist bereits zu Beginn der späteren Brücken- beziehungsweise Straßenbauarbeiten die vollständige und dauerhafte Wirksamkeit nachzuweisen. Es ist daher ein zeitlicher Vorlauf von mehreren Jahren erforderlich, wird mitgeteilt.

 

Herstellung von Stillgewässern: Beginn der Bauarbeiten

Auf einem Teil des Flurstücks 4749 an der Siemensstraße in Eggenstein finden nun zunächst Erdbauarbeiten zur Herstellung von Stillgewässern unterschiedlicher Ausprägung statt. Im Anschluss erfolgt die Anlage von feuchten Hochstaudenfluren, artenreichen Wiesen- sowie Gehölzflächen, wird geschildert.

Der Beginn der Erdbauarbeiten ist für die Monate August/September 2021 vorgesehen. Der exakte Baubeginn kann derzeit noch nicht genau terminiert werden, da er sich nach den jeweiligen Witterungsverhältnissen richtet. Nach den ungewöhnlich vielen Niederschlägen der letzten Monate unterliegen die Bearbeitungsflächen einem den Bodenverhältnissen angepassten Bauzeitenmanagement, um Beeinträchtigungen des Bodens zu verringern, erklärt das Regierungspräsidium.

Eine Straßensperrung oder Umleitung des Verkehrs ist nicht notwendig. Die Kosten der CEF-Maßnahme E2 belaufen sich auf etwa 450.000 Euro für den Erdbau sowie 210.000 Euro für den anschließenden Landschaftsbau und werden vom Bund getragen.

 

Entwicklung von Sandrasen und Altholzentwicklung

Auf den Flächen des alten NATO-Tanklagers in Huttenheim wurden bereits seit Juni 2021 vorhandene Asphalt- und Betonflächen entsiegelt. Nun werden sowohl auf den entsiegelten als auch auf den entbuschten Flächen Sandrasen entwickelt.

Ein Sandrasen ist ein Magerstandort, der sich durch eine Vielfalt an spezialisierten Tier- und Pflanzenarten auszeichnet. Zusätzlich werden im Waldbereich zur Altholzentwicklung Habitatbaumgruppen ausgewiesen und aus der forstwirtschaftlichen Nutzung genommen. Des Weiteren werden Vogelnisthilfen und Fledermauskästen angebracht. Der Baubeginn dieser Maßnahmen ist ebenfalls für die Monate August/September 2021 geplant.

Das ehemalige NATO-Tanklager ist nicht Teil des öffentlichen Straßennetzes und auch nicht frei zugänglich, so dass es durch die Arbeiten zu keiner Beeinträchtigung für die Verkehrsteilnehmer kommt. Die Kosten der CEF-Maßnahmen E4 und E5 belaufen sich auf etwa 215.000 Euro und werden vom Bund getragen.

 

Weitere Informationen: Bau der zweiten Rheinbrücke

Das Gemeinschaftsprojekt 2B 293: Bau einer zweiten Rheinbrücke zwischen Karlsruhe und Wörth“ der Länder Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg befindet sich derzeit in der Entwurfsplanung. Über die weiteren Entwicklungen und die konkreten Baumaßnahmen (Brückenbau und Straßenbau zur Anbindung des Bauwerks an das bestehende Straßennetz) wird das Regierungspräsidium zu gegebener Zeit informieren.

Weitere Informationen zu dem Projekt sind auf der Projektseite des Regierungspräsidiums Karlsruhe zu finden.

 

Weitere Nachrichten

Projekt "Coole Kirche" startet: Zwölf Karlsruher Kirchen bieten euch Schutz vor der Sommerhitze

An heißen Tagen ist es besonders wichtig ausreichend und regelmäßig zu trinken und sich in kühlen Räumen aufzuhalten. Daher öffnen seit drei Jahren einige Karlsruher Kirchengemeinden als „Coole Kirchen“ in den Sommermonaten ihre Türen - auch 2026.

Torwandschießen, Tischkicker & mehr: WM-Stimmung auf dem Karlsruher Schlossplatz

Die Stadtwerke Karlsruhe richten während der Fußball-Weltmeisterschaft an zwei Samstagen eine WM-Zone auf dem Schlossplatz ein. Die Aktionsfläche ist am Samstag, 20. Juni, sowie am Samstag, 04. Juli, jeweils von 10:00 Uhr bis 19:00 Uhr geöffnet.

Das "Wölfle": Bestes Freibad in Baden-Württemberg und Platz 8 in Deutschland

Bestes Freibad in Baden-Württemberg und Platz 8 in Deutschland. Das ehrenamtlich geführte Freibad Wölfle in Karlsruhe-Wolfartsweier freut sich sehr über die nun von Fit-Reisen veröffentlichten Auszeichnungen, das wird in einer Pressemeldung erklärt.

Kostenloses Frühsport-Angebot im Karlsruher Schlossgarten ab Ende Juni

Auf der Grünfläche hinter dem Karlsruher Schloss wird es vom 29. Juni bis 28. August 2026, wieder sportlich: Montags, mittwochs und freitags findet hier von 07:00 Uhr bis 09:00 Uhr ein abwechslungsreiches und kostenloses Sportangebot für alle statt.

Europabad in Karlsruhe knackt die 8-Millionen-Besuchermarke

Ein besonderer Meilenstein für das Europabad: Am Montag, 15. Juni 2026, durfte gefeiert werden, denn seit der Eröffnung im Jahr 2008 hat das Freizeit- und Erlebnisbad seinen 8-millionsten Besucher empfangen, das geht aus einer Pressemeldung hervor.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 
















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.