Polizei Karlsruhe
15-Jähriger droht Schlossgarten-Besuchern mit Spielzeugwaffe

Polizei Karlsruhe 15-Jähriger droht Schlossgarten-Besuchern mit Spielzeugwaffe

Quelle: Marijan Murat

Ein 15-jähriger Jugendlicher bedrohte am Dienstag, 21. September 2021, gegen 19:45 Uhr im Karlsruher Schlossgarten zwei Park-Besucher mit einer vermeintlichen Schusswaffe, darüber informiert die Polizei Karlsruhe in einer Mitteilung an die Presse.

15-Jähriger bedroht Schlossgarten-Besuchern

Wie die Polizei Karlsruhe informiert, bedrohte ein 15-Jähriger am Dienstag, 21. September 2021, gegen 19:45 Uhr im Karlsruher Schlossgarten aus einer Personengruppe heraus zwei Park-Besucher – unter anderem auch einem Teilnehmer des dortigen Klimacamps – mit einer vermeintlichen Schusswaffe.

Nachdem einer der Betroffenen die Polizei verständigt und den Jugendlichen verfolgt hatte, konnten ihn Beamte des Polizeireviers Karlsruhe-Marktplatz bei der Fahndung in der Zähringerstraße unter Vorhalt ihrer Dienstwaffen stellen und kontrollieren.

 

„Täuschend echt aussehenden Spielzeugpistole“

Eine Waffe führte der 15-Jährige nicht mehr bei sich und er äußerte spontan, dass es sich lediglich um eine Spielzeugwaffe gehandelt habe, welcher er sich inzwischen entledigt hatte.

Eine weitere Streife der Polizei konnte die im Raum stehende Schusswaffe schließlich im Karlsruher Schlossgarten in Nähe des Klimacamps sicherstellen. Dabei bestätigten sich die Angaben der auf den ersten Blick täuschend echt aussehenden Spielzeugpistole. Nur ein orangefarbenes Plastikteil im Lauf deutete allerdings auf ein Spielzeug hin.

 

15-Jähriger wurde seiner Mutter übergeben

Wie sich bei der anschließenden Sachverhaltsklärung herausstellte, trat der aggressiv gestimmte Jugendliche mit mehreren Begleitern zwei Geschädigten gegenüber, richtete die Waffe gegen sie und zielte damit umher. Über die Motivlage liegen indessen keine Erkenntnisse vor.

Der 15-Jährige wurde eingehend über die mit einer Anscheinswaffe verbundenen Gefahren aufgeklärt und anschließend in die Obhut seiner Mutter übergeben. Ihm nehmen sich nun die mit den weiteren Ermittlungen betrauten Sachbearbeiter vom „Haus des Jugendrechts“ an.

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