News aus der Fächerstadt
Projekt schreitet voran: 4.800 Karlsruher Biotonnen haben einen Chip

News aus der Fächerstadt Projekt schreitet voran: 4.800 Karlsruher Biotonnen haben einen Chip

Quelle: Stadt Karlsruhe

Bereits seit Februar 2021 statten die Mitarbeitenden des Amtes für Abfallwirtschaft (AfA) schrittweise alle Biotonnen mit einem Chip aus, überprüfen die Standorte und den Bestand der Behälter und werfen dabei auch einen Blick auf die Abfalltrennung.

4.800 Biotonnen haben einen Chip

Durch die Chips an Biotonnen kann jeder Behälter dem richtigen Grundstück zugeordnet werden und jede Leerung wird digital erfasst. Mittlerweile hat das Projekt Fahrt aufgenommen und zeigt erste Erfolge, informiert die Stadt Karlsruhe.

Die Bechippung in Durlach, Hagsfeld und Rintheim ist so gut wie abgeschlossen. 4.800 Biotonnen wurden bisher mit einem Chip versehen. Weiterhin wurden die Daten von zirka 26.500 Abfallbehältern aller Fraktionen bezüglich deren Richtigkeit abgeglichen. Mittlerweile sind die Mitarbeitenden des AfA in der Waldstadt aktiv – anschließend geht es in die Oststadt und in die Nordstadt.

 

AfA: Rückmeldungen sind positiv

Bislang sind die Rückmeldungen zum Projekt sehr positiv, heißt es in der Pressemeldung. Bürgerinnen und Bürger zeigen sich nicht nur kooperativ, auch die Bereitschaft, Abfall korrekt zu trennen, sei nach Angaben des AfA sichtbar angestiegen.

Eine Verlängerung des Projekts über die ursprünglich angesetzten zwölf Monate sei bereits vorgesehen. Das AfA bittet deshalb darum, Abfallbehälter auch künftig immer auf den vorgesehenen Standplatz zu stellen, damit diese schnell zu finden sind.

 

Zum Hintergrund des Projektes

Eine gute Trennqualität spart zusätzliche Kosten und führt deswegen zu stabilen Gebühren, wird erklärt. Bislang sind nur die Restmüll- und Papiertonnen mit einem Chip versehen. Sollten die Mitarbeitenden einzelne Restmüll- oder Papiertonnen ohne Chip vorfinden, werden auch diese mit einem neuen Chip versehen. Die Wertstoffbehälter bleiben von dieser Maßnahme unberührt.

Um eine sortenreine Abfalltrennung durchführen zu können, ist auch das Behältervolumen der einzelnen Abfallfraktionen zueinander von Bedeutung, heißt es abschließend.

 

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