Technologie-Start-ups
2,2 Millionen-Förderung für internationales KIT-Gründerzentrum

Technologie-Start-ups 2,2 Millionen-Förderung für internationales KIT-Gründerzentrum

Quelle: BMWI/BILDKRAFTWERK/Peter-Paul Weiler

Das KIT hat den Zuschlag für die nächste Phase im EXIST-Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft & Energie erhalten und wird mit 2,2 Millionen Euro gefördert. Ziel ist es, das KIT zur Drehscheibe für Technologie-Start-ups auszubauen.

KIT will „international überzeugen“

„International überzeugen“– unter diesem Motto bewarb sich das KIT für die nächste vierjährige Projektphase des Förderprogramms EXIST des Bundesministeriums für Wirtschaft & Energie (BMWi) – und diese Bewerbung hat überzeugt: Gemeinsam mit den Universitäten Mannheim und Heidelberg als Kooperationspartner will das KIT die Gründerszenen in Karlsruhe und im Rhein-Neckar-Raum sowie die Gründer aus der Region mit der Welt vernetzen.

So stehen dem KIT in den nächsten vier Jahren 2,2 Millionen Euro zur Verfügung, um das Global Horizon Program (GHPro) auf den Weg zu bringen. Dieses Programm dient der strategischen Internationalisierung der Gründungsförderung und soll das KIT zur wichtigsten Schnittstelle zwischen Technologie-Start-ups aus dem Südwesten Deutschlands und den globalen Märkten machen.

 

Internationale Ausrichtung im Fokus

„Seit über zwei Jahrzehnten haben wir die Gründungsförderung am KIT mithilfe von EXIST systematisch ausgebaut“, sagt Professor Thomas Hirth, Vizepräsident des KIT in einer Pressemitteilung der Universität. „Wir haben in dieser Zeit nicht nur zahlreiche äußerst erfolgreiche Gründerteams gefördert, sondern auch Instrumente wie Co-Working, Inkubatoren und Accelerator-Programme etabliert. Nun kümmern wir uns gezielt um eine internationale Ausrichtung. Die erfolgreiche Bewerbung des KIT mit dem Global Horizon Program und den Kooperationspartnern zeigt, dass wir da auf dem richtigen Weg sind.“

Assoziierte Partner in GHPro sind neben Mannheim und Heidelberg die Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft (HsKA), die Karlsruher Gründerallianz, das Cyber Forum und Fraunhofer Venture. Auch DAX-Unternehmen wie Merck, SAP oder BASF haben ihren Support zugesagt.

 

KIT als internationales Gründerzentrum

Im Verbund wollen die Kooperationspartner Universität Heidelberg, KIT und Universität Mannheim ihre jeweiligen Kompetenzen vereinen und neue Angebote aufbauen. Das KIT wird dabei zur ersten Anlaufstelle sowohl für Start-ups aus der Region, die globale Märkte erschließen wollen, als auch für unternehmerische Talente und Investoren aus dem Ausland.

Das KIT unterhält derzeit mehr als 1.000 Kooperationen in über 70 Ländern und mehr als 450 Standorten, die aber bislang vor allem mit dem Schwerpunkt Forschung und Lehre gepflegt werden.

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