News aus Baden-Württemberg
600 Millionen Euro: Digitalfunknetz von Polizei & Feuerwehr wird modernisiert

News aus Baden-Württemberg 600 Millionen Euro: Digitalfunknetz von Polizei & Feuerwehr wird modernisiert

Quelle: Stefan Puchner
dpa

Um das Digitalfunknetz von Blaulichtorganisationen wie der Polizei, der Feuerwehr und den Rettungsdiensten für die kommenden Jahren auf den modernsten Stand zu bringen, investiert die Landesregierung rund 600 Millionen Euro.

Mit der Summe sollen unter anderem neue Sendestationen, die auch die 5G-Technik unterstützen, und modernere Leitstellen eingerichtet, neue Funkgeräte gekauft und der Funkempfang in Krankenhäusern, Bahnhöfen und Flughäfen verbessert werden, teilte das Innenministerium am Dienstag mit. Außerdem sollen teils bereits mit Brennstoffzellen betriebene Netzersatzanlagen dafür sorgen, dass eine Kommunikation auch bei einem länger andauernden Stromausfall möglich ist.

Die Geräte und Netze werden von den sogenannten BOS genutzt, den Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben. Alle deutschen BOS verwenden ein spezielles, nichtöffentliches Funknetz. Damit soll ein störungsfreier Funkbetrieb gewährleistet werden.

«Der laufende Betrieb und immer kürzer werdende Entwicklungszyklen der Technik, aber auch zunehmende Aufgaben unserer Einsatzkräfte erfordern zwangsläufig Anpassungen und eine Modernisierung des hochverfügbaren und verschlüsselten Kommunikationsnetzes», sagte Innenminister Thomas Strobl (CDU), der in der Landesregierung auch für den Bereich der Digitalisierung verantwortlich ist. Zuvor hatte der Ministerrat seiner Kabinettsvorlage zugestimmt.

Nach Jahrzehnten des analogen Betriebs wird seit Beginn der 2010er-Jahre zunehmend auch digital gefunkt. Die Landespolizei kommuniziert bereits seit dem Jahr 2013 vollständig digital, wie das Ministerium mitteilte. Auch der Großteil der Integrierten Leitstellen von Feuerwehr und Rettungsdienst wurde zwischenzeitlich mit der neuen Technik ausgestattet.

 

Weitere Nachrichten

Hauptzollamt Karlsruhe

Hauptzollamt Karlsruhe: Hartz-IV-Betrug kann mit Freiheitsstrafe enden

Hartz-IV-Betrug kann nicht nur teuer zu stehen kommen, er kann auch mit einer Freiheitsstrafe enden - darauf wies das Hauptzollamt Karlsruhe am Dienstag am Beispiel einer 45-Jährigen hin.

Kretschmann tritt auf Bremse: Keine Entwarnung wegen Omikron

Machen Omikron und seine milderen Verläufe eine Rückkehr zu mehr Normalität möglich? Kretschmann sieht die rasante Verbreitung der Corona-Variante und ist noch nicht überzeugt. Der Nachbar ist da mutiger.

Verbot unangemeldeter Corona-Demos: Bretten prüft Beschluss

Die Stadt Bretten prüft Schritte gegen eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts Karlsruhe bezüglich des Verbots nicht angemeldeter Corona-Demonstrationen.

Kilometerlange Staus: Sattelzug blockierte Verkehr in Karlsruhe

Eine Sattelzugpanne hat Autofahrer in Karlsruhe vor eine Geduldsprobe gestellt.

Land will Corona-Stufensystem wegen Omikron anpassen

Die Belastung der Intensivstationen im Südwesten lässt merklich nach, auch wenn die Inzidenzen steigen. Die bald vorherrschende Variante Omikron verläuft milder. Wie Bayern will deshalb auch die Regierung in Stuttgart ihre Corona-Regeln nachjustieren.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 
















Auch interessant


Hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

Daumen hoch, wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, oder zeigen Sie uns, dass wir uns verbessern können.

0%
0%

Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.