Geschwindigkeitsmessanhänger ermöglicht mobile Kontrollen
Aktuelle Geschwindigkeitskontrollen in Karlsruhe für mehr Sicherheit

Geschwindigkeitsmessanhänger ermöglicht mobile Kontrollen Aktuelle Geschwindigkeitskontrollen in Karlsruhe für mehr Sicherheit

Quelle: Angelika Warmuth

Aktuell werden in Karlsruhe Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Dazu ist ein sogenannter Geschwindigkeitsmessanhänger (auch Trailer genannt) im Einsatz, der mobile Kontrollen ermöglicht, darüber informiert die Stadt Karlsruhe in einer Pressemeldung.

Verkehrsüberwachung verbessert die Sicherheit

Wie Bürgermeister Dr. Albert Käuflein aktuell mitteilt, werden in Karlsruhe derzeit Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Dazu ist ein Geschwindigkeitsmessanhänger – auch Trailer genannt – im Einsatz, der mobile Kontrollen ermöglicht.

Die Überwachung des fließenden Verkehrs dient unter anderem der Verkehrssicherheit sowie besserem Lärmschutz. Zu Beginn des Jahres hatte das Ordnungs- und Bürgeramt dazu mehrere Vorhaben angestoßen, die nun umgesetzt werden.

 

Teilstationäre Überwachung der Geschwindigkeit

„Wir wollen durch den Einsatz dieser teilstationären Überwachung Geschwindigkeitsmessungen zu Zeiten ermöglichen, wo die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verkehrsüberwachung nicht im Dienst sind und damit auch auf Beschwerden aus der Bevölkerung reagieren“, erklärt Käuflein.

So soll der Trailer auch dort aufgebaut werden, wo es Hinweise von Anwohnenden gibt, dass nachts oder an Sonn- und Feiertagen die erlaubte Geschwindigkeit überschritten wird. Ebenso etwa an Baustellen: „Die Hilferufe der Bauarbeitenden sind eindeutig, darauf muss reagiert werden“, so Käuflein weiter.

 

Stationäre Blitzer am Edeltrudtunnel abgebaut

Durch die Baumaßnahme am Edeltrudtunnel wurden die beiden stationären Anlagen an der Schwarzwaldbrücke deinstalliert, kündigt die Stadt außerdem an. Die Anlagen sollen künftig an anderer Stelle stehen.

„Wo der Wiederaufbau konkret erfolgt, ist derzeit noch nicht festgelegt“, teilt Käuflein mit. Der Bürgermeister weist aber darauf hin, dass dies kein Freifahrtschein für schnelle Verkehrsteilnehmende ist: „Wir werden den Zeitraum des Abbaus der stationären Anlagen mit verstärkten mobilen Geschwindigkeitsmessungen oder auch dem Einsatz des Trailers begleiten“.

 

Rotlichtüberwachungsanlage wird erneuert

Außerdem wird die Rotlichtüberwachungsanlage beim Ärztehaus, Höhe Keßlerstraße, erneuert. Die Technik ist veraltet. Die bislang verwendete Schleifentechnik wird durch eine non-invasive Lasertechnik ersetzt.

Hierzu erläutert Käuflein: „Die Fehlerquote der Anlage war enorm, Reparaturen waren in den vergangenen Jahren immer wieder erforderlich, Ausfälle gab es leider häufig. Daher führt kein Weg an der Erneuerung vorbei.“

Die Anlage war aus Verkehrssicherheitsgründen errichtet worden. Die Unfallhäufigkeit war daraufhin rückläufig. „So würde ich es mir immer wünschen“, sagt Käuflein.

Dennoch taucht der Knotenpunkt immer noch in der Unfallstatistik auf. Daher könne auf die Anlage nicht verzichtet werden: „Es handelt sich allerdings um eine reine Rotlichtüberwachung. Das Geschwindigkeitsverhalten spielt im Unfallgeschehen an dieser Örtlichkeit keine Rolle. Auch die Verkehrsdaten ergaben keine Anhaltspunkte für überhöhte Geschwindigkeiten, weshalb bei der Umrüstung erneut auf eine Geschwindigkeitsüberwachung verzichtet wurde“, stellt Dr. Käuflein fest.

 

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