Nachrichten
Antrag der EU-Staaten: Ministerpräsident begrüßt schärferes Vorgehen gegen Wölfe

Nachrichten Antrag der EU-Staaten: Ministerpräsident begrüßt schärferes Vorgehen gegen Wölfe

Quelle: Bernd Weißbrod/dpa
dpa

Es ist ein hochemotionales Thema – auch im Südwesten: Dürfen Wölfe einfacher abgeschossen werden? Aus dem Europarat kommt grünes Licht.

Ministerpräsident Winfried Kretschmann hält einen geringeren Schutzstatus von Wölfen für sinnvoll. «Die Rückstufung macht jetzt das Wolfsmanagement händelbar», sagte der Grünen-Politiker in Stuttgart. In Niedersachsen habe der strenge Schutzstatus wegen der großen Anzahl an Wölfen zu Problemen geführt.

Zuvor hatte der Europarat grünes Licht für ein schärferes Vorgehen gegen Wölfe gegeben. Der zuständige Ausschuss stimmte einem entsprechenden Antrag der EU-Staaten zu, wonach der Status des Wolfs von «streng geschützt» auf «geschützt» gesenkt wird. Damit wäre eine Jagd unter bestimmten Umständen einfacher möglich. Bevor die neue Regelung in Deutschland gelten kann, muss erst noch das EU-Recht geändert werden.

 

Nur vereinzelt Wölfe im Südwesten

Im Südwesten leben nicht mal ein halbes Dutzend Wölfe. Die Auswirkungen von Erleichterungen beim Abschuss von Problemwölfen wären für das Land daher voraussichtlich gering, wie Landesumweltministerin Thekla Walker (Grüne) im Vorfeld der Entscheidung des Europarats deutlich gemacht hatte. Die mögliche Neuregelung ziele auf Länder mit größeren Wolfspopulationen ab.

 

Weitere Nachrichten

Nach zweiter Verhandlungsrunde: Warnstreiks in Metall- und Elektroindustrie rücken näher

In der zweiten Verhandlungsrunde legt die Arbeitgeberseite ein Angebot vor. Doch dieses weisen die Arbeitnehmer als unzureichend zurück. Damit dürfte es bald Warnstreiks in Baden-Württemberg geben.

Gruselhaus: Für diese Familie ist Halloween wichtiger als Weihnachten

Für viele gehört Weihnachten zum Höhepunkt des Jahres - für Kim und Wolfram König ist es Halloween. Monate investieren sie in ihr Gruselhaus. Dieses Jahr entführen sie Besucher nach Mexiko.

Krankheit Alzheimer wurde vor 120 Jahren entdeckt: Zahl der Betroffenen steigt

Die Zahl von Menschen mit Demenz nimmt zu - die meisten davon haben Alzheimer. Angehörige von Betroffenen übernehmen den größten Teil ihrer Pflege - und bräuchten selbst mehr Hilfen.

Atommüll-Endlager: Zwei Südwest-Gebiete nicht mehr im Rennen

Die Suche nach einem Atommüll-Endlager geht in die nächste Runde: Die Auswahl der als geeignet bewerteten Gebiete wurde weiter eingegrenzt. Wo liegen die Schwerpunkte in Baden-Württemberg?

Geld Münzen

336 Millionen Euro mehr Steuern - aber trotzdem Lücke im Landeshaushalt

336 Millionen Euro mehr Steuern als erwartet – und trotzdem fehlt Baden-Württemberg Geld im Haushalt 2027. Warum der erwartete Aufschwung den Spielraum der Landesregierung zugleich schrumpfen lässt.



















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.