News Kurioser Stromausfall legt Europa-Park kurzzeitig lahm
Mitten im Spaß: Im Europa-Park stoppt ein Stromausfall die Action. Die Ursache ist etwas kurios. Wie schnell alles wieder lief und was der Parksprecher dazu sagt.
Ein brennendes Storchennest auf Stromleitung
Ein brennendes Storchennest auf einer Hochspannungsleitung hat heute zu einem Stromausfall in Rust und damit auch zu einem kurzzeitigen Ausfall im Europa-Park geführt. Einige Attraktionen waren dadurch für Besucherinnen und Besucher nicht zugänglich gewesen, Fahrgeschäfte kamen zum Stillstand.
Nach Worten eines Parksprechers hatte der Ausfall in dem Park um etwa 12.30 Uhr nur einige Minuten gedauert. Danach sei der Betrieb wieder angelaufen und laufe mittlerweile wieder normal. Den Angaben zufolge hatte das Nest im Bereich eines Ortsteils von Mahlberg (Ortenaukreis) gebrannt.
Von dem Ausfall seien neben den Attraktionen kurzzeitig auch die Online-Systeme betroffen gewesen, wie der Park weiter mitteilte. «In einem solchen Fall gehen alle Anlagen automatisch in den sichersten Zustand, den kontrollierten Stillstand, über», hieß es weiter. Bei einem Großteil der Bahnen hätten die Gäste regulär in der Station aussteigen können, drei Bahnen mussten den Angaben zufolge evakuiert werden. «Diese Abläufe sind standardisierte und regelmäßig geprüfte Vorgänge, die der Sicherheit der Gäste dienen», so der Sprecher weiter.
Wenige Minuten: Strom war schnell wieder da
Die Stromversorgung sei durch den Netzbetreiber umgehend wieder hergestellt worden. Danach hätten die Attraktionen ihren Betrieb schrittweise wieder aufgenommen. Wegen der Unannehmlichkeiten für die Besucherinnen und Besucher seien für heute die Öffnungszeiten bis 19.30 Uhr verlängert worden. Über den Stromausfall hatten zuvor mehrere Medien berichtet.
Der Europa-Park in der südbadischen Gemeinde Rust nahe Freiburg ist Deutschlands größter Freizeitpark. Der Park bietet mehr als 100 Attraktionen und Shows und feierte vergangenen Juli sein 50-jähriges Bestehen. Nach eigenen Angaben begrüßte der Park im vergangenen Jahr mehr als sieben Millionen Besucherinnen und Besucher.