Auf Bitten von Stadt und Landkreis
ASB Region Karlsruhe sagt Antigen-Schnelltests vor Weihnachten ab

Auf Bitten von Stadt und Landkreis ASB Region Karlsruhe sagt Antigen-Schnelltests vor Weihnachten ab

Quelle: Vincent Jannink

Der Arbeiter-Samariter-Bund Region Karlsruhe wollte in Stadt- und Landkreis Karlsruhe an drei Orten am 23. und 24. Dezember, Antigen-Schnelltests anbieten. Diese Aktion wurde am Samstag, 19. Dezember, auf Bitten von Stadt und Landkreis Karlsruhe abgesagt.

ASB Region Karlsruhe: Keine Antigen-Schnelltests

Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Region Karlsruhe wollte in Stadt- und Landkreis Karlsruhe an drei Orten am 23. und 24. Dezember 2020, Antigen-Schnelltests anbieten, um besonders gefährdeten Personengruppen ein möglichst sicheres Weihnachtsfest zu ermöglichen, darüber informiert der ASB in einer Pressemitteilung am Samstag, 19. Dezember 2020.

Auch sollte die Bevölkerung für den Schutz besonders gefährdeter Gruppen vor dem Coronavirus sensibilisiert werden. Das Angebot richtete sich, so der ASB, in erster Linie an Angehörige von Risikogruppen wie beispielsweise Großeltern und Personen mit Vorerkrankungen.

Das Sozialministerium hatte Anfang Dezember die Hilfsorganisationen über die geplante Aktion informiert und um Unterstützung gebeten. Dem ist der ASB Region Karlsruhe, der bereits eine Schnell-Einsatz-Gruppe zum Durchführen von Antigen-Schnelltests („SEG-Abstrich“) aufgestellt hat, nachgekommen. Das Sozialministerium hatte betont, dass die Abstimmung mit der „kommunalen Familie“ durch das Sozialministerium erfolgt.

 

„Menschen nicht in falsche Sicherheit wiegen“

„Vergangene Nacht wurden wir vom Landkreis Karlsruhe schriftlich gebeten, die Aktion nicht durchzuführen, da diese Aktion durch die positiven Testergebnisse das ohnehin überlastete Gesundheitsamt und die Abstrichstellen ausgerechnet an den Feiertagen zusätzlich belasten wird und dass die negativen Testergebnisse die Menschen in falsche Sicherheit wiegen werden, mit unvorhersehbaren Folgen gerade für diejenigen, die sie damit schützen wollen“, informiert der ASB in seiner Pressemitteilung.

Ungeachtet dessen, dass der ASB davon ausgeht, dass Menschen über die Feiertage ohnehin ihre Eltern oder Großeltern besuchen, und auch die Aussagekraft von Antigenschnelltest positiver beurteilt, sowie bei Personen mit positiven Testergebnissen einen zweiten Test zur Kontrolle und Bestätigung durchgeführt hätte, kommt es für uns nicht infrage, eine solche Aktion gegen den ausdrücklichen Wunsch der Gebietskörperschaften durchzuführen, der nach deren Aussage nahezu alle nordbadischen Landräte umfasst, erklärt der ASB weiter.

 

„Wir bedauern die Absage außerordentlich“

Der ASB hat großen Respekt vor der Leistung der Städte und Landkreise beim Bewältigen der Corona-Pandemie, der auch der ASB alle seine Anstrengung widmet, wird weiter mitgeteilt.

„Wir bedauern außerordentlich, dass es zu dieser Absage kommt, sowie die Verwirrung, die dadurch entstanden ist. Nach unserer Auffassung ist dies auf die fehlende Information und Einbindung der Städte und Landkreise durch das Sozialministerium zurückzuführen, die nicht oder zumindest nicht ausreichen erfolgt zu sein scheint“, so der ASB.

Andernfalls hätten Fragen vorab geklärt werden können oder aber man hätte von einer solchen Aktion zum geplanten Zeitpunkt von Beginn an Abstand nehmen können, wird der Mitteilung abschließend entnommen.

 

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