News aus Baden-Württemberg
B10 zwischen Grötzingen & Rintheim: Verzögerung & Sperrung der A5-Anschlussstelle

News aus Baden-Württemberg B10 zwischen Grötzingen & Rintheim: Verzögerung & Sperrung der A5-Anschlussstelle

Quelle: Pixabay

Derzeit wird die Fahrbahndecke der B 10 zwischen Grötzingen und Rintheim auf einer Länge von circa 2,2 Kilometern erneuert. Die Maßnahme ist in mehrere Bauabschnitte eingeteilt. Nun wurde informiert, welche Arbeiten in den nächsten Wochen anstehen.

Aktuelle Bauarbeiten auf der B10

Seit dem 23. April 2022 wird im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe die Fahrbahndecke der B 10 zwischen Karlsruhe-Grötzingen und Karlsruhe-Rintheim auf einer Länge von circa 2,2 Kilometern erneuert. Im Zuge der Instandsetzungsmaßnahme sollen auch die Fahrbahndecke der Autobahnanschlussstelle Karlsruhe-Nord saniert und die Schutzplanken an der B 10 auf den neuesten Stand der Technik gebracht werden.

Die Maßnahme wird in vier Bauabschnitten umgesetzt und soll im August 2022 beendet sein. Bereits seit Dienstag, 14. Juni 2022, werden die Arbeiten in der vierten und letzten Bauphase durchgeführt. Dabei wird die südliche Fahrbahn des restlichen Sanierungsabschnitts der B 10 ab Höhe der Firma Vollack bis kurz vor dem Knotenpunkt B 3/ B 10 saniert.

 

 Autobahnanschlussstelle wird gesperrt

Aufgrund von Verzögerungen im Bauablauf werden die Arbeiten im Bauabschnitt vier nach derzeitigem Planungsstand bis Montag, 25. Juli 2022, verlängert und können nicht, wie ursprünglich vorgesehen, bereits am Freitag, 15. Juli 2022, abgeschlossen werden. Darüber hinaus wird die Autobahnanschlussstelle Karlsruhe-Nord in Richtung Storrenacker aufgrund von Sanierungsarbeiten am dortigen Brückenbauwerk ab Samstag, 16. Juli, bis Mittwoch, 03. August 2022, gesperrt.

Hauptgründe für die Verzögerungen sind vor allem die umfangreichen und zeitintensiven Arbeiten an den Brückenkappen. Während der Arbeiten in diesem Bereich zeigte sich, dass vor allem die Bausubstanz im Bereich des Mittelstreifens zwischen den Fahrbahnen deutlich schlechter ist, als ursprünglich angenommen. Aus diesem Grund muss die Mittelkappe teilweise entfernt und anschließend neu betoniert werden.

 

Verzögerungen durch Starkregenereignisse

Weitere Verzögerungen entstanden zudem durch die temporär aufgetretenen Starkregenereignisse. Da die Arbeiten zum Asphalteinbau und auch die Markierungsarbeiten stark witterungsabhängig sind, konnten diese nicht, wie geplant, durchgeführt werden.

Die Sanierung der Schadstellen am Brückenbauwerk über die Pfinz im Bereich der nordwestlichen Abfahrt der Autobahnanschlussstelle Karlsruhe-Nord, die in Bauphase eins festgestellt wurden, wird ab Samstag,16. Juli, bis Mittwoch, 03. August 2022, teilweise parallel zum Bauabschnitt vier stattfinden. Dazu wird die nordwestliche Abfahrt der Anschlussstelle Karlsruhe-Nord in Richtung Storrenacker gesperrt werden. Eine Umleitung über die Autobahnäste der Anschlussstelle Karlsruhe-Nord wird ausgeschildert.

 

Kurzfristige temporäre Einschränkungen

Nach Beendigung der vierten Bauphase werden außerdem noch kleinere Restarbeiten ausgeführt und die bereits im Vorfeld der dritten Bauphase errichteten Sicherungseinrichtungen am Brückenbauwerk über die Bahngleise im Bereich des östlichen Bauendes abgebaut.

Zudem sollen auf diesem Bauwerk auch kleinere Einzelschäden an den Brückenkappen in Fahrtrichtung Karlsruhe saniert sowie die Erdung der Geländer und der Schutzplanken wiederhergestellt werden. Hierdurch kann es noch bis in die zweite Augustwoche zu kurzfristigen, temporären Einschränkungen des Verkehrs kommen.

 

Kosten belaufen sich auf 3,2 Millionen Euro

Die Kosten belaufen sich auf etwa 3,2 Millionen Euro und werden anteilig vom Bund in Höhe von rund 2,8 Millionen Euro und von der Stadt Karlsruhe in Höhe von rund 0,4 Millionen Euro getragen. Die Erhaltungsmaßnahme wird mithilfe innovativer Verfahren realisiert, um einen ökonomisch und ökologisch optimierten Asphaltstraßenbau zu erzielen.

Unter Einsatz von autonomer Logistik, modernster Maschinensteuerung, einer Verknüpfung aller prozessrelevanten Daten in einer Cloud sowie einer Vernetzung aller Geräte und Prozessbeteiligten mit mobilen Geräten wird dieses Ziel erreicht. Die Verstetigung der einzelnen Prozesse und das Qualitätscontrolling prozessrelevanter Kenngrößen, wie beispielsweise Asphalttemperatur, Einbauhöhe und Verdichtung, ermöglichen eine Verbesserung der Einbauqualität, sodass eine Erhöhung der Lebensdauer der Asphaltschichten erreicht werden kann.

 

 

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