Wetteraussichten
Baden-Württemberg wartet noch auf richtigen Sommer

Wetteraussichten Baden-Württemberg wartet noch auf richtigen Sommer

Quelle: Pixabay
dpa

So richtig sommerlich will es nicht werden in Baden-Württemberg – und so wirklich Sommer ist es auch noch nicht gewesen in den vergangenen Wochen. Weniger Sonne und mehr Regen als sonst, rechnen die Meteorologen zum Monatsende zusammen.

Nach ihren am Montag veröffentlichten Statistiken ist Baden-Württemberg mit 16 Grad im vergangenen Monat das zweikühlste Bundesland gewesen, außerdem fielen knapp 100 Liter Niederschlag pro Quadratmeter. Nur in Bayern regnete es im Juni mehr.

Die Sonne zeigte sich insgesamt rund 190 Stunden – damit liegt der Südwesten gemeinsam mit Thüringen und Bayern am Ende der Sonnen-Charts, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. Und zum Vergleich: im Mai betrug die Sonnenscheindauer knapp 240 Stunden, der April 2020 war mit mehr als 300 Stunden sogar der sonnigste seit Aufzeichnungsbeginn.

Auch deutschlandweit zeigte sich der Juni launenhaft. Ein bisschen Sonne zum Start, danach zunächst windig, nass und teils sogar mit Schnee auf den Bergen. «Nach einer Stabilisierung mit hochsommerlichen Temperaturen verabschiedete sich der Juni mit einem windigen Ausklang», teilte der DWD nach Auswertung seiner etwa 2000 Wetterstationen weiter mit.

Insgesamt sei der Monat zwar etwas zu warm gewesen, er habe sich aber mit typisch mitteleuropäischem Sommerwetter präsentiert. Im Durchschnitt war es mit 16,8 Grad um 1,4 Grad wärmer als das Mittel der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990. Der niedrigste Wert wurde am 1. Juni von der Station Oberharz beim Brocken mit 0,5 Grad übermittelt, das bundesweit höchste Tagesmaximum von 34 Grad wurde am 13. in Coschen südlich von Eisenhüttenstadt (Brandenburg) gemessen.

Weitere Nachrichten aus Baden-Württemberg

Statistik: Sophia und Noah erneut beliebteste Vornamen in Baden-Württemberg

Seit mehreren Jahren halten sich zwei Vornamen hartnäckig an der Spitze der beliebtesten Namen im Südwesten. Auch andere Namen büßen nicht an Popularität ein.

Anpassung an Hitzewellen: Schwitzen in Offenburg, Schatten in Kiel

In grünen Oasen lässt sich Hitze besser ertragen als in Betonwüsten. Doch die Zahl der Bäume sinkt vielerorts. Vor allem eine Stadt im Südwesten hat nach Ansicht der Umwelthilfe großen Nachholbedarf.

"Glücksatlas": Wo Großstädter im Land zufriedener sind - und wo weniger

In den meisten großen Städten im Land sind die Menschen laut einer Umfrage nicht so zufrieden, wie es die objektive Lebensqualität nahelegt. Wo die Unzufriedeneren leben - und wo die Zufriedeneren.

22 Asse: Karlsruher Hanfmann mit starkem Aufschlag beim Rasenturnier in Stuttgart weiter

Kein Aufschlagverlust, 22 Asse und trotzdem Zittern bis zum Schluss: Wie Tennisprofi Hanfmann das enge Duell in Stuttgart für sich entscheidet und sich nun Chancen aufs Viertelfinale ausrechnen kann.

Am Bahnhof Bruchsal: Eisenbahner wird von Güterzug erfasst und verletzt

Ein Eisenbahn-Beschäftigter will einen Güterzug am Bahnhof Bruchsal abfertigen - und wird dabei von einem anderen Zug erfasst. Der 45-Jährige hatte Glück im Unglück.

Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.