News aus Baden-Württemberg
BASF: Rund 300 Kilogramm Imidazol in den Rhein geflossen

News aus Baden-Württemberg BASF: Rund 300 Kilogramm Imidazol in den Rhein geflossen

Quelle: Uwe Anspach
dpa

Nach dem Austritt eines wassergefährdenden Stoffes in den Rhein hat das Chemieunternehmen BASF die Ursache gefunden

Am Freitag, den 09. Oktober 2020, waren 300 Kilogramm des Stoffes Imidazol in den Rhein geflossen. Imidazol ist in der Wassergefährdungsklasse 2, das bedeutet deutlich wassergefährdend, eingestuft.

«Experten haben die Quelle der Emissionen identifiziert und gestoppt», sagte ein Firmensprecher am Sonntag in Ludwigshafen. Zu dem Austritt sei es durch ein Zusammenspiel von mehreren Teilanlagen und Abwasserströmen gekommen.

Im Auslauf der Kläranlage der BASF waren die erhöhten Konzentrationen gemessen worden. Daraufhin wurde die Anlage zur Herstellung des Ausgangsstoffes bei der Herstellung von Pharma- und Kosmetikprodukten abgestellt. Aufgrund der ausgetretenen Menge und der Verdünnung im Rhein ist laut BASF nicht von einer Gefährdung von Wasserorganismen auszugehen. Nach Behebung des Problems sollte die Anlage nun wieder angefahren werden, hieß es am Sonntag.

 

 

 

 

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