News
Bund und Länder unterstützen heimische Lithium-Projekte

News Bund und Länder unterstützen heimische Lithium-Projekte

Quelle: Jan Woitas/dpa
dpa

Für moderne Batterien ist der Rohstoff Lithium unentbehrlich. Auch in Rheinland-Pfalz und Hessen laufen Projekte für eine konkurrenzfähige heimische Produktion, die der Autoindustrie helfen soll.

Mit knapp 104 Millionen Euro fördern Bund und Länder zwei Lithium-Projekte in Rheinland-Pfalz und Hessen. Geplant sind zwei Anlagen zur Gewinnung des wichtigen Batterierohstoffes. Investor mit einem Gesamtvolumen von 690 Millionen Euro ist das Karlsruher Unternehmen Vulcan Energy.

In einer geplanten Anlage im pfälzischen Landau soll künftig Lithiumchlorid aus dem Thermalwasser des Oberrheingrabens gefiltert werden. Dieses Zwischenprodukt soll anschließend in einer weiteren geplanten Anlage im Industriepark Frankfurt-Höchst zu Lithiumhydroxid-Monohydrat weiterverarbeitet werden – einem zentralen Bestandteil für die Batterieproduktion.

Der Bund unterstützt nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums die Vorhaben mit insgesamt 103,6 Millionen Euro, von denen die Bundesländer Rheinland-Pfalz und Hessen jeweils 30 Prozent kofinanzieren.

 

Hessen: Rohstoff für eine halbe Million E-Autos

Perspektivisch soll die Produktion in Frankfurt auf etwa 24.000 Tonnen Lithiumhydroxid-Monohydrat steigen – genug für rund 500.000 Elektroauto-Batterien, erklärte das hessische Wirtschaftsministerium. Das Projekt schaffe rund 1.300 neue Arbeitsplätze in Hessen und rund 1.500 weitere bei Partnerunternehmen. Die Landesregierung beteilige sich an dem Bundesförderprojekt mit rund 14,6 Millionen Euro.

Lithium steht dem Bundeswirtschaftsministerium zufolge seit 2013 auf der Liste der «strategisch wichtigen Rohstoffe» der EU. Als zentraler Bestandteil von leistungsfähigen Batterien ist Lithium strategisch wichtig, zugleich konzentriert sich die weltweite Lithiumproduktion, besonders die Weiterverarbeitung zu batterietauglichem Material, auf wenige Länder.

 

Weitere Nachrichten

DFB-Fan rechnet vor: Das kostet mich die WM bis zum Finale

Tickets, Flüge, Unterkünfte, Mietwagen, Verpflegung - für WM-Besucher können sich die Ausgaben schnell summieren. Ein deutscher Fan berichtet, was er sich seinen großen Nordamerika-Trip kosten lässt.

Viel später, viel teurer: Das Debakel um Stuttgart 21

Seit Jahren klafft in der Stuttgarter Innenstadt die riesige Baustelle des neuen Stuttgarter Tiefbahnhofs. Warum dort noch fünf Jahre gebaut wird - und wer die Kosten dafür trägt.

Mit 40,6 Grad: Temperaturrekord in Baden-Württemberg geknackt

Baden-Württemberg schwitzt - und der Deutsche Wetterdienst meldet den nächsten Temperaturrekord. So heiß war es im Südwesten noch nie. Welche Faktoren die Extremwerte beeinflussen.

Steuererklärung per "One Click" geht am 1. Juli an den Start

Die lästige Steuererklärung mit nur einem Klick direkt auf dem Smartphone erledigen: Das war für viele bisher eine Wunschvorstellung. Jetzt wird sie Realität, aber nicht für jeden.

Katzenbaby in Plastiktüte – Polizei stoppt Frau am Bahnhof in Mannheim

Mitten in der Hitzewelle will eine Frau mit einem Kätzchen per Bahn nach Berlin fahren. Das Tier hat sie dafür in einer Plastiktüte untergebracht. Das hat Folgen.

Blutvorräte schrumpfen wegen Hitze - Appell zum Spenden

Bei der Hitze geht so mancher vielleicht lieber ins Freibad als zur Blutspende. Deshalb schlägt nun der Blutspendedienst Alarm und appelliert an die Menschen, weiterhin spenden zu gehen.



















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.