Neues vom Karlsruher SC
Corona-Quarantäne: KSC holt sich Tipps bei der Konkurrenz

Neues vom Karlsruher SC Corona-Quarantäne: KSC holt sich Tipps bei der Konkurrenz

Quelle: Tim Carmele | TMC-Fotografie.de

Der Karlsruher SC setzt beim Umgang mit seinem nächsten Corona-Fall und der damit verbundenen 14-tägigen Quarantäne für seinen Profi-Kader auch auf Tipps der Konkurrenz.

Die Badener hätten Informationen von den in dieser Saison auch schon von einer solchen Situation betroffenen Fußball-Zweitligisten Jahn Regensburg und Holstein Kiel eingeholt, berichteten die «Badischen Neuesten Nachrichten» (Mittwoch). «Da ging es um einen Austausch. Was wurde dort und was wie oft gemacht? Wie waren die Empfindungen, als es dann wieder losging?», zitierte das Blatt Trainer Christian Eichner.

Ein Profi des KSC war am Dienstag positiv auf das Coronavirus getestet worden, wie der Verein mitteilte. Das Gesundheitsamt habe daraufhin eine 14-tägige Quarantäne für den Kader der Karlsruher angeordnet. Nur die Spieler, die nicht im Mannschaftskreis trainiert haben, seien nicht von der Isolation betroffen.

Nach Clubangaben muss nun die Verlegung von gleich drei Spielen bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) beantragt werden. Diese betrifft die Partien gegen Fortuna Düsseldorf (10. April), Erzgebirge Aue (17. April) und den Hamburger SV (20. April). Der Liga droht demnach ein Terminengpass und dem KSC ein Saisonfinale mit ausschließlich englischen Wochen.

Der positiv getestete Spieler weist keine Symptome auf, wie der Club mitteilte. Bereits vorige Woche waren zwei seiner Profis positiv getestet worden. Sie hätten sich außerhalb des Teams infiziert.

 

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