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Deutscher Wetterdienst warnt vor extremen Unwettern in Baden-Württemberg

Wetter Deutscher Wetterdienst warnt vor extremen Unwettern in Baden-Württemberg

Quelle: Tobias Hartl/Vifogra
dpa

Auf die Hitze folgen extreme Unwetter im Südwesten. Der DWD rechnet lokal mit Überschwemmungen. Auch die Hitzewarnung bleibt vorerst bestehen. Erst am Wochenende ist Besserung in Sicht.

Ganz Baden-Württemberg muss sich heute auf teils heftige Gewitter und lokal ergiebigen Starkregen einstellen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) gab eine Unwetterwarnung für den gesamten Südwesten aus. Bis Mitternacht besteht demnach lokal die Gefahr von Starkregen mit Mengen bis zu 50 Litern pro Quadratmeter binnen kurzer Zeit, Hagel mit Korngrößen um drei Zentimeter und schwere Sturmböen um die 90 Kilometer pro Stunde.

Mit örtlichen Überflutungen und Verkehrsbehinderungen sei zu rechnen. «Ausgehend vom Südschwarzwald breiten sich Gewitter aus», sagte DWD-Meteorologin Sarah Müller. Wo genau es kritisch werde, lasse sich erneut nicht vorhersagen. Zudem bleibt die Warnung vor extremer Hitze weiterbestehen.

Nach einem Wochenstart mit den wohl höchsten Temperaturen des Jahres müssen sich die Menschen in Baden-Württemberg bis Mittwoch auf teils heftige Gewitter und lokal ergiebigen Starkregen einstellen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) gab eine Unwetterwarnung für den gesamten Südwesten aus.

Bis Mitternacht besteht am Dienstag demnach lokal die Gefahr von Starkregen mit Mengen bis zu 50 Litern pro Quadratmeter binnen kurzer Zeit, Hagel mit Korngrößen um drei Zentimeter und schwere Sturmböen um die 90 Kilometer pro Stunde.

Mit örtlichen Überflutungen und Verkehrsbehinderungen sei zu rechnen. «Ausgehend vom Südschwarzwald breiten sich Gewitter aus», sagte DWD-Meteorologin Sarah Müller. Wo genau es kritisch werde, lasse sich erneut nicht vorhersagen.

 

Weitere Gewitter am Mittwoch

Ähnlich soll es am Mittwoch werden. Den ganzen Tag über könne es vereinzelt schwere Unwetter geben, sagte ein Sprecher. Auch hier ist wieder Starkregen mit 50 Litern pro Quadratmeter – was einer halben Monatsmenge entspricht – möglich. Im Vergleich zum Dienstag werde die Häufigkeit der Gewitter sogar nochmals erhöht, hieß es.

Auch die Blitzaktivitäten können laut DWD sehr hoch werden. Denn durch mehr Feuchtigkeit und höheren Temperaturen gibt es mehr Energie in der Luft, erklärte ein Experte. Vorsichtshalber sollte man sich bei den starken Gewittern darum in Sicherheit bringen.

 

Vorerst bleibt auch die Hitzewarnung

Zudem bleibt die Warnung vor extremer Hitze weiter bestehen. Am Dienstag waren noch Temperaturen von mehr als 36 Grad möglich. Nach dem aktuellen Stand sind die an diesem Montag und Dienstag gemessenen Temperaturen vermutlich die Höchstwerte des Jahres, schätzte der Experte. So stieg die Temperatur in Ohlsbach (Ortenaukreis) den Angaben zufolge schon am Montag zwischenzeitlich auf 35,6 Grad.

Am Dienstagmittag war auch der UV-Index laut DWD hoch – was hohe Sonnenbrandgefahr bedeutet. Die Menschen in Baden-Württemberg sollten sich daher unbedingt vor der Sonne schützen.

Auch in den kommenden Tagen kann die Temperatur in Baden-Württemberg um die 30 Grad erreichen, hieß es. Dann gilt wieder: Viel trinken, im Schatten bleiben, nachts lüften, leichte Kleidung tragen, mit Sonnencreme einschmieren und auf Mitmenschen achten. Generell rät das Stuttgarter Gesundheitsministerium, sich während der Mittagshitze möglichst in Innenräumen oder im Schatten aufzuhalten und körperliche Anstrengungen zu vermeiden.

Erst zum Wochenende sollen die Temperaturen deutlich unter die 30-Grad-Marke fallen. Dann soll es erst mal ein wenig kühler werden.

 

 

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