News
Elfmeter in der Nachspielzeit rettet KSC Remis gegen Dresden

News Elfmeter in der Nachspielzeit rettet KSC Remis gegen Dresden

Quelle: Marc Schüler/dpa

Der Karlsruher SC startet schwach, liegt 1:3 hinten. Der Ersatzkeeper erlebt einen bitteren Nachmittag. Am Ende jubeln die Badener fast noch über den Sieg.

Der Karlsruher SC hat beim unglücklichen Pflichtspiel-Debüt von Ersatzkeeper Robin Himmelmann in der Nachspielzeit ein Remis gegen Dynamo Dresden gerettet. Trotz einer schwachen ersten Hälfte und einem 1:3-Rückstand kamen die Badener von Trainer Christian Eichner am Ende noch zu einem 3:3 (1:3).

Nach einem Videobeweis gab es für den KSC in der spannenden Schlussphase Elfmeter, weil sich das Foul auf der Strafraumgrenze abspielte. Kapitän Marvin Wanitzek (90.+4) glich mit seinem zweiten verwandelten Strafstoß an diesem Nachmittag noch aus. Der Mittelfeldspieler hatte bereits das zwischenzeitliche 1:1 vom Punkt erzielt (23.).

«Mit drei Dingern in die Pause zu gehen, kann in vielen Fällen schon dazu führen, dass du keinen Punkt mehr mitnimmst. Von daher Riesenkompliment, wie wir zurückgekommen sind», fasste Himmelmann zusammen.

In der ersten Hälfte hatten die Badener von Trainer Christian Eichner vor 33.180 Zuschauern im ausverkauften Stadion enttäuscht. Dank zweier Tore von Niklas Hauptmann hatte Dynamo zuvor schon wie der Sieger ausgesehen.

Ersatztorhüter Himmelmann kam nach 63 Spielen auf der Bank wegen der Gelbsperre von Stammkeeper Hans Christian Bernat erstmals für den KSC zum Einsatz und musste schon in Hälfte eins drei Gegentore hinnehmen. Gleich in der dritten Minute sah der 37-Jährige beim 0:1 von Hauptmann nicht gut aus.

«Erstes Tor nehme ich auf mich», sagte er. Beim zweiten sei aus der kurzen Distanz «super, super schwer» gewesen.

Beim zweiten Dresdner Treffer überwand Ben Bobzien, der die Hereingabe von Jason Ceka leicht abfälschte (28.), den Routinier. Als Hauptmann Dynamo artistisch mit dem 3:1 belohnte, war Himmelmann machtlos (44.). Die Leistung des Keepers sei «völlig in Ordnung» gewesen, so Trainer Eichner bei Sky. Der Auftritt der ersten Hälfte sei für ihn «undankbar» gewesen.

Nach dem Seitenwechsel steigerten sich die Gastgeber. Youngster Loyey Ben Farhat machte es mit dem sehenswerten Anschluss zum 2:3 wieder spannend (68.), ehe es am Ende turbulent wurde. Farhat jubelte in der Nachspielzeit nur kurz über das vermeintliche Siegtor, das wegen Abseits nicht zählte. «Vor ein paar Wochen wären wir vielleicht nicht so wieder zurückgekommen», meinte Verteidiger Marcel Franke.

 

Fotogalerie | KSC-Heimspiel gegen Dynamo Dresden

Mehr zum KSC

Stimmen zum KSC-Heimspiel gegen Dresden: "Sehr wertvoller Punkt für uns"

Der Karlsruher SC hat am Sonntagnachmittag, 08. März 2026, vor rund 33.200 Zuschauern mit 3:3 gegen Dynamo Dresden gewonnen. Die Tore der Badener haben Marvin Wanitzek mit zwei Elfmetern und Louey Ben Farhat erzielt. meinKA hat die Stimmen zum Spiel!

Nach 63 Spielen auf der Bank: Himmelmann vor KSC-Premiere

Bereits seit Sommer 2024 steht Robin Himmelmann in Karlsruhe unter Vertrag. Beim Heimspiel gegen Dynamo Dresden erwartet ihn nun dennoch ein ganz neues Gefühl.

Karlsruher SC empfängt Dynamo Dresden: Coach Eichner lobt seine Stürmer

Der eine trifft, der andere schuftet. Trainer Christian Eichner hat seine Stürmer Louey Ben Farhat und Roko Simic vor dem Heimspiel des Karlsruher SC gegen Dynamo Dresden am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) gelobt.

Interview

Die blau-weiße meinKA-Interview-Reihe: 7 Fragen mit Christoph Kobald

In unserer blau-weißen Interview-Reihe „7 Fragen mit…“ werfen wir einen Blick hinter die KSC-Kulissen. Dabei sprechen wir mit den Spielern über die aktuelle Situation und persönliche Themen, um die Spieler näher kennenzulernen. Heute im Fokus: Christoph Kobald.

Lebensretter werden: Typisierungsaktion beim KSC-Heimspiel gegen Dynamo Dresden

Beim KSC-Heimspiel gegen Dynamo Dresden am Sonntag, 08. März 2026, dürfen alle KSC-Fans vor Anpfiff Stammzellenspenderin und -spender werden. Alle die mitmachen möchten, können sich an einem von drei Ständen im und um den BBBank Wildpark typisieren lassen.

Effektive Karlsruher siegen 3:1 in Magdeburg

KSC-Trainer Christian Eichner sitzt nach zwei Siegen wieder fest im Sattel. Für seinen Magdeburger Kollegen Petrik Sander könnte es nach der vierten Heimpleite in Serie brenzlig werden.






















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.