News aus Baden-Württemberg
Energieversorger in Baden setzen auf Erdwärme: Messungen begonnen

News aus Baden-Württemberg Energieversorger in Baden setzen auf Erdwärme: Messungen begonnen

Quelle: Uwe Anspach/dpa

Die beiden Energieversorger EnBW (Karlsruhe) und MVV (Mannheim) haben mit geophysikalischen Messungen für bis zu drei Geothermieheizwerke begonnen.

Auf 7000 Hektar werden dafür geeignete Bohrziele zur Gewinnung von Erdwärme gesucht. Nach weiteren Angaben der beiden Unternehmen vom Dienstag berührt das Projekt sieben nordbadische Kommunen: Mannheim, Schwetzingen, Ketsch, Oftersheim, Plankstadt, Heidelberg und Brühl.

Auf dem Weg zu CO-2-neutraler Energieversorgung sollen thermische Phänomene im Oberrheingraben genutzt werden. Wegen einer sogenannten geothermischen Wärmeanomalie steigt die Temperatur im Oberrheingraben schneller an als in vulkanisch nicht aktiven Regionen. An manchen Stellen herrschen in 1000 Meter Tiefe schon 100 Grad Celsius. Die dort gewonnene Energie soll ins Fernwärmenetz eingespeist und für die Region und ihre Bewohner direkt nutzbar gemacht werden.

Für die Suche haben die beiden Unternehmen eine gemeinsame Tochter gegründet, die GeoHardt GmbH in Schwetzingen. Sie hat grünes Licht vom Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau für die Untersuchungen mit 3-D-Seismik bekommen. Diese Technologie erstellt dreidimensionale Abbilder des Untergrunds. Diese Arbeit soll im Februar abgeschlossen werden und bildet die Grundlage zur Identifizierung potenzieller Bohrziele.

 

Weitere Nachrichten

Ravennaschlucht wird zum Hotspot: 100.000 Weihnachtsmarkt-Tickets im Vorverkauf

Das Viadukt leuchtet, die Glühweinstände locken: Warum die Ravennaschlucht zum Hotspot für Weihnachtsfans wird – und was 100.000 Tickets für Besucher bedeuten.

Cybergrooming: Karlsruher Ermittler warnen vor Massenphänomen im Netz

Sie haben sexuelle Absichten und knüpfen Kontakte über Chats und Gaming-Plattformen: Wie Täter im Netz vorgehen, welche Hürden bei der Strafverfolgung bestehen und welche Maßnahmen Ermittler fordern.

Bilanz 2026: Rund 2,5 Millionen Menschen besuchten den Cannstatter Wasen

In diesem Jahr haben deutlich weniger Menschen den Cannstatter Wasen besucht als im Vorjahr. Rund 2,5 Millionen Besucherinnen und Besucher kamen den Veranstaltern zufolge zur 179. Ausgabe des Volksfestes. Trotzdem sprachen sie von einer positiven Bilanz.

Warum mehr Kinder im Südwesten eine ADHS-Diagnose bekommen

Immer mehr junge Menschen bekommen im Südwesten eine ADHS-Diagnose. Woran das liegt - und warum Experten das gar nicht mal so negativ bewerten.

Diese Bahnstrecken werden vorerst nicht reaktiviert

Elf stillgelegte Bahnstrecken sollen auch künftig vorerst nicht wieder in Betrieb genommen werden. Welche Strecken sind betroffen? Und was sagt das Verkehrsministerium dazu? Ein Überblick.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 
















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.