News
Fastnachts-Wissen: Warum der Rosenmontag so heißt

News Fastnachts-Wissen: Warum der Rosenmontag so heißt

Quelle: dpa/Felix Kästle
dpa

Hat der Rosenmontag etwas mit Rosen zu tun? Welche Legenden es zu dem Namen gibt.

Egal ob Fastnacht, Fasching oder Karneval: Der Höhepunkt der närrischen Zeit ist vielerorts der Rosenmontag. Doch mit Rosen hat der Tag wohl nur indirekt zu tun. Der Ursprung des Namens ist bis heute nicht vollständig geklärt.

Die Theorien

Wahrscheinlich geht die Bezeichnung auf den kirchlichen Rosensonntag zurück. Seit dem Mittelalter weihte der Papst am dritten Sonntag vor Ostern zur Mitte der Fastenzeit eine goldene Rose. Dieser Tag erhielt deshalb den Beinamen Rosensonntag. Eine andere Erklärung lautet, dass die Priester am Rosensonntag rosafarbene Gewänder trugen.

1823 stellte sich der Kölner Karneval neu auf: Ein Festkomitee wurde gegründet, das fortan am Montag vor Aschermittwoch einen Maskenzug organisierte. Vier Wochen später trafen sich die Verantwortlichen am Rosensonntag, um Bilanz zu ziehen. Um 1830 ging der Name dieses Treffens nach und nach auf den Umzugstag über – der Montag wurde zum Rosenmontag.

Rasen statt Rosen?

Es gibt eine weitere Theorie: Demnach könnte sich Rosenmontag vom «Rasenmontag» oder «rasenden Montag» ableiten. Im «Deutschen Wörterbuch» der Brüder Grimm aus dem 19. Jahrhundert wird «rosen» als toben oder Tumult machen erklärt. In Baden-Württemberg heißt der Tag auch Fastnachtsmontag und wird traditionell mit Umzügen und Partys gefeiert.

 

Weitere Nachrichten

Unwetter und Kälte begleiten die letzten närrischen Tage

Närrisches Treiben in der Kälte: Schnee, Regen und orkanartige Böen warten im Südwesten auf so manchen Narren. Warum die letzten Fastnachtstage nichts für Frostbeulen sind.

Landtagswahl 2026: Diese Frauen könnten nach der Wahl «First Lady» werden

Offiziell gibt es das Amt der «First Lady» im Südwesten gar nicht. Dennoch stehen die Partner der Regierungschefs immer ein wenig mit im Rampenlicht. Wer sind die aussichtsreichsten Kandidatinnen?

Mehr als 32.000 Jobs weg – Metallbranche in Baden-Württemberg schrumpft weiter

Die Metall- und Elektroindustrie in Baden-Württemberg verliert weiter Jobs. Warum trotz mehr Aufträgen die Produktion kaum steigt und viele Unternehmen Verluste erwarten.

Gewalt in der Beziehung - wie Täter Opfer manipulieren

Viele Fälle häuslicher Gewalt werden nicht zur Anzeige gebracht, weil Frauen Angst haben oder sich schämen. Doch welche Strategien verwenden die Täter, um Frauen an sich zu binden?

Öffentlicher Dienst: Was der Tarifabschluss fürs Land bedeutet

Milliarden für die Beschäftigten in Kitas, Unikliniken oder Behörden: Warum Finanzminister Bayaz von einer «erheblichen Belastung» für den Haushalt spricht – und die Einigung trotzdem lobt.

Tarifverhandlungen: 5,8 Prozent mehr Geld für Beschäftigte der Länder

Der neue Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder bringt mindestens 100 Euro mehr pro Monat. Was das für Beschäftigte in Baden-Württemberg bedeutet.



















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.