Nachrichten
Frost statt Flocken – Weihnachten wird kälter als zuletzt

Nachrichten Frost statt Flocken – Weihnachten wird kälter als zuletzt

Quelle: Marijan Murat/dpa
dpa

Schnee bleibt an Weihnachten aus – dafür wird es kälter als in den Vorjahren, sagt der Deutsche Wetterdienst. Was das für Spaziergänge rund um die Feiertage bedeutet.

Nein, eine weiße Weihnacht werden wir in diesem Jahr nicht erleben – da ist sich der Deutsche Wetterdienst (DWD) sicher. Aber: «Es ist winterlicher als in den vergangenen Jahren um Weihnachten herum, denn es wird kälter», sagt ein DWD-Sprecher.

In den Vorjahren seien um die zehn Grad um Weihnachten herum gemessen worden. Um die null Grad erwartet der DWD jetzt mit frostigen Nächten. In der Nacht zum Dienstag sieht der DWD häufig Frost, lokal Nebel und vereinzelt Glätte. Ab Dienstagabend fällt insbesondere in der Südhälfte Baden-Württembergs lokal leichter gefrierender Sprühregen.

 

Heiligabend mit kaltem Wind

Der 24. Dezember werde ein stark bewölkter Tag. «Es fällt vereinzelt ein bisschen Schneegeriesel, bevorzugt in der Südhälfte des Landes. Da bleibt aber nichts liegen», sagte der DWD-Sprecher. Je weiter nach Norden es gehe, desto seltener sei der Niederschlag.

Für den Spaziergang am Nachmittag rät der DWD-Experte, sich an diesem Tag einzupacken. Denn der Wind werde auf der Haut als sehr kalt wahrgenommen. «Da kann es unangenehm werden, wenn man sich nicht schützt.» In der Nacht zum Donnerstag, dem 1. Weihnachtsfeiertag, wird es demnach recht frostig mit teilweise minus 6 Grad.

 

Weihnachtsfeiertage laden zum Spaziergang ein

Am Donnerstag scheint laut dem DWD die Sonne immer mehr und mehr durch. Der Wind hat sich dann verabschiedet und es ist niederschlagsfrei. Das noch bessere Wetter aber, um sich draußen aufzuhalten, biete der Folgetag. «Der beste Ausflugstag ist der Freitag», sagte der DWD-Sprecher. Die Nebelfelder lösen sich am Vormittag auf, in vielen Regionen wird es richtig sonnig.

 

Weitere Nachrichten

Azubis kämpfen laut Umfrage mit Druck und Geldsorgen

Leistungsdruck, Geldsorgen und private Belastungen: Eine DGB-Umfrage zeigt, womit viele Auszubildende in Baden-Württemberg kämpfen.

Karlsruhe mit dabei! Diese drei Städte fahren bei E-Bussen voraus

In vielen Städten dominieren Dieselbusse, doch manche Kommunen gehen einen anderen Weg. Die Spitzenreiter bei einer Auswertung kommen allesamt aus Baden-Württemberg - und haben klare Ziele für 2030.

Ausbildungsfinanzierung: Mehr als 60.000 Bafög-Empfänger – Zahl auf Tiefstand

2025 erhielten so wenige Menschen Bafög wie seit 25 Jahren nicht mehr. Gleichzeitig soll die monatliche Förderung für Studierende und Schüler ansteigen.

Cold Case: 41 Jahre ungelöst - 70-Jähriger wegen Mordes nun vor Gericht

1985 wird die nackte Leiche einer Frau gefunden. Jetzt muss ein 70-Jähriger wegen Mordes vor Gericht. Was er zu den Vorwürfen sagt.

Wurde er angefahren? Identifikation von totem Wolf am Schluchsee abgeschlossen

Nach dem Fund eines verletzten Wolfsrüden am Schluchsee steht fest: Es handelt sich um das dort ansässige Tier. Was mit ihm passiert ist - und was das für die Wolfspopulation im Südwesten bedeutet.

Pilotprojekt: Fast tausend Übergriffe – Bahn setzt auf Bodycams mit Ton

Beschimpft, bespuckt, geschlagen: Beschäftigte im Zug erleben immer wieder Übergriffe. Können Tonaufzeichnungen helfen, Konflikte zu entschärfen und Straftaten besser aufzuklären?



















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.