News aus Baden-Württemberg
Geothermie: Wörth, Daimler Truck und EnBW gründen „Joint Venture“

News aus Baden-Württemberg Geothermie: Wörth, Daimler Truck und EnBW gründen „Joint Venture“

Quelle: Uli Deck
dpa

Zur Erkundung und Erschließung von Energie durch Geothermie haben die Stadt Wörth sowie der Energiekonzern EnBW und der Nutzfahrzeughersteller Daimler Truck ein Joint Venture gegründet.

Das Projekt soll die Möglichkeiten einer klimaneutralen Energieversorgung des Mercedes-Benz-Werks Wörth sowie der Stadt Wörth ausloten, teilte Daimler Truck am Freitag in Wörth mit. Ziel sei unter anderem gegebenenfalls der Bau und Betrieb einer Anlage zur Wärmegewinnung am Standort Wörth. Der Oberrheingraben zwischen Mannheim und Basel gilt als lohnend für Geothermie-Bohrungen.

Der EnBW-Projektverantwortliche Stefan Ertle erklärte, das Joint Venture solle nun die Möglichkeiten geothermischer Wärmenutzung in Wörth ausloten. «Durch die Beteiligung eines weltweit agierenden Konzerns wie Daimler Truck und das Mitwirken einer dynamischen Gemeinde wie Wörth ist dies für uns eine einzigartige Kooperation – ein Leuchtturmprojekt der Wärmewende», betonte Ertle.

Einem Sprecher der Stadt Wörth zufolge soll mit geophysikalischen Voruntersuchungen begonnen werden. Ziel sei eine dreidimensionale Karte des Untergrunds. Teils lägen Daten von früheren Untersuchungen vor. Ein Abschluss sei bis 2025 geplant, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Mögliche Testbohrungen könnten 2026/27 folgen. Läuft alles wie geplant, könnte ein Wärmewerk 2028 entstehen. «Für die Förderung durch den Bund ist entscheidend, dass die Stadt dabei ist.»

Das Gebiet ist der EnBW zufolge 77 Quadratkilometer groß. «Unser Ziel ist es, Wörth bis 2030 CO2-frei zu machen», sagt Bürgermeister Dennis Nitsche. «Dazu kann die Anlage einen erheblichen Beitrag leisten.»

 

Weitere Nachrichten

Laut Verband: Mehr Ausbildungsverträge im Handwerk abgeschlossen

Maurer, Bäcker, Fleischerin: Das Handwerk lockt wieder mehr Nachwuchs. Welche Ausbildungsplätze haben 2025 besonders stark zugelegt?

140.000 Fahrzeuge pro Tag: Engelbergtunnel Richtung Karlsruhe nun einspurig befahrbar

Für die staugeplagten Orte rund um den wochenlang gesperrten Engelbergtunnel gibt es eine erste Entlastung: Der Verkehr auf der A81 läuft vorerst wieder auf einer Spur.

Nach dem Unglück in der Schweiz: Wie sicher sind eigentlich Seilbahnen?

Einen Tag nach dem Seilbahn-Unglück in der Schweiz ist die genaue Ursache unbekannt. Klar ist aber: Die Vorschriften sind sehr streng und solche Unglücke kommen nur selten vor.

Regierungsbildung in BW: Sondierungsgespräche zwischen Grünen und CDU deuten sich an

Nach der Landtagswahl in Baden-Württemberg ist nur eine Koalition zwischen Grünen und CDU realistisch. Bislang schweigen sich beide Parteien weiter aus. Nun scheint es Bewegung zu geben.

Bärlauch sammeln: Was erlaubt ist und wann Bußgelder drohen

Im Frühling lockt Bärlauch viele Sammler in die Natur. Wer aber zu gierig pflückt oder an den falschen Stellen zugreift, riskiert nicht nur Ärger mit der Natur, sondern auch ein saftiges Bußgeld.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 













Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.