News aus Baden-Württemberg
Riss in Wasserbecken: Verletzte bei Unfall in Europa-Park

News aus Baden-Württemberg Riss in Wasserbecken: Verletzte bei Unfall in Europa-Park

Quelle: Philipp von Ditfurth/dpa/Archivbild
dpa

Ein Wasserbecken reißt, Sprungtürme stürzen zusammen, sieben Menschen sind verletzt: Ein Unfall hat die Sommerferienstimmung im größten Freizeitpark Deutschlands am Montag getrübt. Doch nun geht der Betrieb weiter – mit einer Ausnahme.

Nach einem Unfall mit sieben Verletzten an einer Turmsprung-Attraktion im Europa-Park in Rust bei Freiburg läuft die benachbarte Wasserbahn-Attraktion «Atlantica SuperSplash» wieder nach Plan. «Die Boote fahren wieder», sagte eine Sprecherin des größten Freizeitparks in Deutschland am Dienstag. Der Park öffne wie geplant.

Am Vortag war bei der Akrobaten-Show «Retorno dos Piratas» ein Wasserbecken gerissen. Daran befestigte Sprungtürme stürzten ein. Das Wasser aus dem Bassin floss in den See von «Atlantica SuperSplash», Kulissenteile trieben im Wasser, die Boote standen erstmal still.

Nach Angaben der Polizei wurden fünf Artisten und zwei Besucher bei dem Vorfall verletzt. Drei Akrobaten kamen zur Abklärung ihrer Verletzungen ins Krankenhaus. Wie es ihnen ging, konnten Sprecherinnen von Park und Polizei am Dienstag zunächst nicht sagen. Am Abend hatte die Polizei außerdem mitgeteilt, die Hintergründe zum Unfallhergang müssten noch ermittelt werden.

Die Schau «Retorno dos Piratas» wird bis auf weiteres ausfallen. Dort waren Athleten aus bis zu 25 Metern Höhe in ein 3,20 Meter tiefes Wasserbassin gesprungen. Mehrmals täglich zeigten zehn internationale Athleten während der 20-minütigen Schau ihr Können bei Extrem- und Synchronsprüngen. «Retorno dos Piratas» war Ende Mai gestartet und sollte eigentlich bis 3. September das Publikum begeistern. Der Park arbeitet laut der Sprecherin seit Jahren mit den Artisten zusammen.

Der Europa-Park ist in der Sommersaison täglich von 9.00 Uhr bis mindestens 18.00 Uhr geöffnet. Im vergangenen Jahr waren mehr als sechs Millionen Menschen auf die Anlage mit Achterbahnen und anderen Attraktionen nahe der französischen Grenze gekommen – ein Rekord.

 

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