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Hofladen-Betreiber halten trotz Einbrüchen an Angebot fest

News Hofladen-Betreiber halten trotz Einbrüchen an Angebot fest

Quelle: Bernd Weißbrod/dpa
dpa

Rund um die Uhr zum Landwirt und noch ein Ei oder einen Sack Kartoffeln kaufen – das bieten 24-Stunden-Hofläden. Doch auch für Einbrecher scheinen die kleinen Läden ohne Personal attraktiv zu sein.

Die Zahl an Selbstbedienungshofläden von Landwirten nimmt laut Deutschem Bauernverband zu – allerdings auch die Einbrüche in die 24-Stunden-Angebote. Genaue Zahlen hat der Verband zwar nicht. Allerdings betont er, dass die Landwirte trotzdem an ihren Läden festhalten. «Trotz zunehmender Einbrüche geben die meisten Landwirte ihr Hofladenangebot nicht auf», heißt es in einer Mitteilung. «Sie rüsten stattdessen nach, investieren in Sicherheitstechnik oder reparieren entstandene Schäden.»

Häufig sei der Sachschaden durch aufgebrochene Kassen, zerstörte Automaten oder beschädigte Türen deutlich höher als die eigentliche Beute, die oft nur geringe Bargeldbeträge umfasse. Daher empfehle der Verband, um Einbrüche zu verhindern, unter anderem stabile, fest verankerte Kassen oder Tresore zu verwenden, Videoüberwachung mit externer Speicherung einzusetzen und sich von der Polizei beraten zu lassen.

«Unsere Hofläden erfreuen sich hoher Beliebtheit in der Bevölkerung und sind ein wichtiger Baustein der regionalen Wertschöpfung», sagt die Generalsekretärin des Verbandes, Stefanie Sabet. «Leider ist es aufgrund des gestiegenen Mindestlohns für viele kleine landwirtschaftliche Betriebe nicht mehr rentabel, diese Hofläden mit Personal zu besetzen.»

Laut Landwirtschaftsministerium setzt in Baden-Württemberg rund jeder fünfte landwirtschaftliche Betrieb auf Direktvermarktung, unter anderem mit 24-Stunden-Hofläden – insgesamt rund 6.800.

 

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