News aus der Fächerstadt
Hunde im Reisebus-Gepäckabteil transportiert: Verstoß gegen das Tierschutzgesetz in Karlsruhe

News aus der Fächerstadt Hunde im Reisebus-Gepäckabteil transportiert: Verstoß gegen das Tierschutzgesetz in Karlsruhe

Quelle: Ordnungs- und Bürgeramt

Im Gepäckabteil eines Reisebusses aus Südosteuropa auf dem Weg nach Karlsruhe befanden sich zwei Hunde. Durch den Anruf eines Passagiers kurz vor dem Ziel der über zehnstündigen Reise konnten die Hunde befreit und der Fall zur Anzeige gebracht werden.

Zwei Hunde im Reisebus transportiert

Mitarbeiterinnen der Veterinärabteilung des Ordnungs- und Bürgeramtes der Stadt sowie die Polizei stellten bei der Ankunft des Busses am Hauptbahnhof eine erwachsene Hündin und einen Welpen sicher.

Da tierseuchen- und tierschutzrechtliche Verstöße vorlagen, wurden die Hunde unter amtliche Aufsicht gestellt und in Quarantäne ins Tierheim gebracht, informiert die Stadt in einer Pressemeldung.

 

Transport über 1.000 Kilometer lang

Der Transport über die 1.000 Kilometer lange Strecke in einem schlecht belüfteten Gepäckabteil ohne Licht und bei zu wenig Platz stellt laut Ordnungsamt einen schweren Verstoß gegen das Tierschutzgesetz dar. Die Zivilcourage des Anrufers habe in dem Fall geholfen, wird informiert.

Das Ordnungsamt ruft dazu auf, bei Beobachtungen ähnlicher tierschutzwidriger Zustände – etwa, wenn sich Tiere in Transportboxen im Gepäckabteil überregionaler Reisebusse befinden – an einem Zwischenhalt beim Polizei-Notruf oder dem zuständigen Veterinäramt des Ankunftsorts zu melden.

In Karlsruhe ist die Abteilung Lebensmittelüberwachung und Veterinärwesen des Ordnungs- und Bürgeramtes zuständig.

 

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