News aus der Fächerstadt
Wertstoffsammlung in Karlsruhe: Informationsschreiben sorgt für neuen Ärger

News aus der Fächerstadt Wertstoffsammlung in Karlsruhe: Informationsschreiben sorgt für neuen Ärger

Quelle: Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin

Seit dem Übergang der Verantwortung für die Wertstoffsammlung von der Stadt Karlsruhe zu Knettenbrech + Gurdulic kommt es zu zahlreichen nicht geleerten Wertstofftonnen. Ein Informationsschreiben des Entsorgungsunternehmens sorgt nun für weiteren Unmut.

Informationsschreiben sorgt für Ärger

In den vergangenen Tagen hat die Entsorgungsfirma Knettenbrech + Gurdulic (K+G) in einigen Karlsruher Stadtteilen ein Informationsschreiben verteilt, in dem sie den Grundstückseigentümerinnen und -eigentümern einen kostenpflichtigen Vollservice anbietet, sofern der Standplatz der Abfallbehälter nicht satzungskonform sei.

Dies betreffe beispielsweise Grundstücke, bei denen der Standplatz nicht ebenerdig oder über Treppenstufen zugänglich sei oder bei Standplätzen, die mehr als 15 Meter entfernt seien.

 

Stadtverwaltung überrascht über Infoblatt

Die Karlsruher Stadtverwaltung und das Team Sauberes Karlsruhe (TSK) seien überrascht über die Verteilung
des Infoblattes und könnten den Unmut der Bürgerinnen und Bürger verstehen, heißt es in einer Pressemeldung.

Knettenbrech + Gurdulic sicherte dem TSK zu, die Verteilung der Informationsblätter vorläufig auszusetzen. Das TSK wird sich in dieser Woche erneut mit Knettenbrech + Gurdulic zusammensetzen, um weitere Möglichkeiten für den Vollservice zu besprechen, wird informiert.

 

Entsorgungsstandard der Stadt Karlsruhe

Die Stadt strebe eine Lösung mit K+G an, welche eventuell eine Einzelfallentscheidung der Bürgerinnen und Bürger überflüssig machen könnte.

Das TSK handhabt im Sinne des Bürgerservices sowie im Selbstverständnis eines kommunalen Dienstleisters den §11 Absatz 2 der Abfallentsorgungssatzung großzügiger. Der Paragraf regelt, wo die Abfallbehälter vom Entsorgungsunternehmen abgeholt werden. Die Stadt Karlsruhe möchte, dass K+G sich auch zukünftig am Entsorgungsstandard der Stadt orientiere.

 

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