Interview
Die blau-weiße meinKA-Interview-Reihe: 7 Fragen mit KSC-Spieler Sebastian Jung

Interview Die blau-weiße meinKA-Interview-Reihe: 7 Fragen mit KSC-Spieler Sebastian Jung

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Quelle: aim

In unserer blau-weißen Interview-Reihe „7 Fragen mit…“ werfen wir einen Blick hinter die KSC-Kulissen. Dabei sprechen wir mit den Spielern über die aktuelle Situation und persönliche Themen, um die Spieler näher kennenzulernen. Heute im Fokus: Sebastian Jung.

1. Vergangene Woche lief es nicht wie geplant in Berlin, welche Schlüsse zieht ihr aus dem Spiel?

Sebastian Jung: Es ist klar, dass das Ergebnis für uns nicht zufriedenstellend war. Die Berliner waren einfach effektiver als wir. Eigentlich sind wir ganz gut reingekommen, dann hat die Hertha das Geschehen aber kontrolliert und unsere Fehler ausgenutzt. Nach dem 2:0 waren wir im zweiten Durchgang aber die bessere Mannschaft und hätten nach dem 2:1 auch noch das 2:2 nachlegen können. Das hätte die Dynamik nochmals geändert. Wenn man da den Ausgleich nicht macht, reicht es nicht Punkte mitzunehmen.

 

2. Hannover steht 6 Punkte vor euch, was für einen Gegner erwartet ihr?

Sebastian Jung: Sechs Punkte Rückstand heißt, dass wir mit einem Sieg am Freitag auf drei Punkte heranrücken können. Hannover ist aber schwer zu schlagen. Wir werden aber natürlich alles versuchen am Freitagabend die Punkte bei uns zu behalten. Wichtig ist vor allem, dass wir wieder unsere Leistung auf den Platz bringen und Gas geben. Wenn wir das schaffen, dann bin ich überzeugt, dass wir ein positives Ergebnis erreichen.

 

Sebastian Jung | Quelle: aim

 

3. Du warst selbst bei Hannover, wenn auch vor ein paar Jahren, Was verbindest du mit 96?

Sebastian Jung: Ich war letztlich nur eine Saison bei Hannover, es war auch noch das Corona-Jahr. Die Verbindung zu Hannover wird es immer geben, da unser ältestes Kind dort zu Welt gekommen ist. Sportlich war es eine eher durchwachsene Saison, weshalb sich die Wege danach auch wieder getrennt haben.

 

4. Auf deiner Position gibt es neben dir eigentlich nur Pinto Pedrosa, wie viel gibst du ihm mit von deiner Erfahrung?

Sebastian Jung: Ich versuche ihm immer mal wieder Tipps zu geben. Er guckt sich aber auch viel von sich aus bei mir ab. Er beobachtet und lernt viel, nicht nur von mir, sondern auch von den anderen Spielern in unserem Kader, die schon ein bisschen erfahrener sind. In seinen ersten Einsätzen hat man schon gesehen, dass er Talent hat. Ich traue ihm zu, dass er irgendwann einen Durchbruch schaffen wird.

 

Sebastian Jung | Quelle: aim

 

5. Positionsspezifisch: wie liegt dir das neue System?

Sebastian Jung: Fünferkette ist für mich tatsächlich Neuland, ich habe überwiegend Viererkette gespielt in meiner Karriere. Ich muss mich natürlich auch ein bisschen reinfuchsen, so wie jeder auf dem Platz. Das haben wir ganz gut geschafft, aber ich muss auch sagen, dass es eine sehr laufintensive Position ist, wenn man die ganze Seite beackert. Das ist Gewohnheitssache. Ich versuche mein Bestes zu geben und der Mannschaft zu helfen.

 

6. Aktuell seid ihr im Niemannsland der Tabelle unterwegs, was sind deine Ziele mit dem KSC?

Sebastian Jung: Ja, wir stehen im Niemandsland, der Abstand nach unten ist groß und nach oben geht auch nichts mehr. Aber trotzdem wollen wir die Spiele auf unsere Seite ziehen. Jede Partie wird da einzeln betrachtet. Die Rückrunde läuft bisher noch nicht so rund, da haben wir auf jeden Fall noch Bedarf in den nächsten sieben Spielen. Wir wollen noch viele Punkte sammeln und die Rückrunde positiv abschließen.

 

7. Was sind deine Lieblings-Spots in Karlsruhe?

Sebastian Jung: Wir sind viel mit unseren Kindern unterwegs. Das ist Mal im Schlossgarten, Enten beobachten oder Eisenbahn fahren oder auf verschiedenen Spielplätzen. Unsere Kleinen spielen auch viel mit den Nachbarskindern, die kennen wir mittlerweile auch alle. Deshalb ist man auch oft quasi zuhause unterwegs.

 

Sebastian Jung | Quelle: aim

 

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