Neues vom Karlsruher SC
Jahresabschluss: Karlsruher SC trotz Millionenverlusten zufrieden

Neues vom Karlsruher SC Jahresabschluss: Karlsruher SC trotz Millionenverlusten zufrieden

Quelle: Melanie Hofheinz

Zweitligist Karlsruher SC hat mit seiner ausgegliederten Fußballabteilung in der vergangenen Saison einen Verlust von rund 5,8 Millionen Euro gemacht.

Diese Zahl nannte der kaufmännische Geschäftsführer Michael Becker in einem Pressegespräch am Donnerstag, 30. September 2021. «Wir sind relativ gut durch die Krise gekommen. Wir können zufrieden sein», sagte Becker. Die Verbindlichkeiten des Vereins stiegen damit allerdings auf 12,9 Millionen Euro.

«Natürlich hat auch der KSC aufgrund der Corona-Krise Fremdkapital aufnehmen müssen», berichtete Becker. Den Anteil der Pandemie-Situation an dem Minus der Fußballabteilung bezifferte er auf rund 5,2 Millionen Euro, allein die Corona-Tests hätten mit 200.000 Euro zu Buche geschlagen. Gegenfinanziert wurde die Summe über einen drei Millionen Euro Kredit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) sowie zusätzliche Kosteneinsparungen.

Die Eigenkapitalsituation des Vereins dagegen hat sich durch Aktienverkäufe um zwei Millionen Euro verbessert. «Das ist besonders wichtig bei der Lizenzierung», sagte Becker. Neben den Großanlegern hätten auch rund 2000 Fans und Kleinaktionäre rund 800.000 Euro zu diesem Ergebnis beigetragen. Bei normalem Verlauf, schätzte der Geschäftsführer, dauere es noch mindestens fünf Jahre, die Pandemie-Verluste wieder aufzufangen.

 

Mehr zum KSC

Defensiv anfälliger KSC verliert klar gegen Energie Cottbus

Der Karlsruher SC kassiert nach defensiven Fehlern eine deutliche Niederlage gegen Cottbus. Die Elf von Trainer Maximilian Senft muss sich vorerst nach unten orientieren.

KSC-Stürmer fällt auch gegen Cottbus aus: Rätsel um Broschinski

Auch gegen Cottbus muss der KSC auf Broschinski verzichten. Wann der Stürmer zurückkehrt, bleibt ungewiss. Seine Verletzungsprobleme dauern an.

Interview

"Man lernt immer weiter dazu": Drei Fragen an KSC-Spieler Viktor Bergh

Viktor Bergh ist seit diesem Sommer beim Karlsruher SC: Der Schwede zeigt Laufbereitschaft, Intensität, Offensivdrang sowie aggressives Pressing. meinKA traf den 27-Jährigen zum Interview und stellte ihm drei Fragen über Schweden, seinen Werdegang und mehr.

Toptalent vom KSC: Einer für Klopp? Ben Farhat entscheidet sich pro DFB

Erst Vereinswechsel, jetzt Verbandswechsel: KSC-Jungstar Louey Ben Farhat, der inzwischen dem SC Freiburg gehört, stellt seine fußballerischen Weichen neu. Das dürfte auch Jürgen Klopp gefallen.

KSC-Spieler Ben Farhat äußert sich zur Zukunft: "Win-Win-Situation"

Nach dem 2:2 in Hannover erklärt Talent Louey Ben Farhat, was ihn trotz seines bevorstehenden Wechsels beim Karlsruher SC antreibt. Der Coach erlebt ihn «befreiter».




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 













Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.