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„Kann spiegelglatt werden“: Wetterdienst warnt heute vor Glatteis!

Wetter „Kann spiegelglatt werden“: Wetterdienst warnt heute vor Glatteis!

Quelle: Sven Hoppe/dpa
dpa

Bahnfahrer leiden schon seit Tagen unter dem Wintereinbruch im Süden Deutschlands, nun dürfte das Wetter auch Autofahrern und Fußgängern erneut zu schaffen machen: Am Montag und in der Nacht zu Dienstag kann es teils spiegelglatt werden, warnt der Wetterdienst.

Autofahrer und Fußgänger müssen sich in Baden-Württemberg am Montag auf teils spiegelglatte Straßen und Wege einstellen. Im Laufe des Tages seien im ganzen Land Regenfälle möglich, teilte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Stuttgart mit. «Wenn bei dem Frost, den wir derzeit haben, Regen fällt, dann bedeutet das Glatteis», sagte der Sprecher. Dafür brauche es nicht viel Regen. «Da reichen ein paar Tropfen und es kann spiegelglatt werden.»

Vereinzelt gebe es bereits am Vormittag im Rheintal den gefährlichen Glatteisregen. Im Verlauf des Tages ziehe die Niederschlagsfront weiter nach Osten. Am Abend und in der Nacht müsse auch entlang der bayerischen Grenze sowie auf der Alb und in Oberschwaben mit gefrierendem Regen und Glatteis gerechnet werden.

Im Bergland gebe es auch erneut Schneefälle. «Bis morgen Früh sind verbreitet ein bis drei Zentimeter Neuschnee möglich», sagte der Sprecher. Besonders gefährlich könne es werden, wenn sich Schnee und gefrierender Regen abwechseln. «Ich will nicht ausschließen, dass auf die Eisfläche noch ein paar Schneeflocken fallen – und dann sieht man das Eis nicht mehr», erklärte der DWD-Sprecher.

Auch Bahnfahrerinnen und Bahnfahrer müssen sich weiter auf Probleme einstellen. Nach dem Wintereinbruch im Süden Deutschlands müsse voraussichtlich bis zur Wochenmitte mit Verspätungen und Zugausfällen gerechnet werden, teilte die Deutsche Bahn am Montagmorgen mit. Einschränkungen und Ausfälle gebe es vor allem noch ganz im Süden von Baden-Württemberg, sagte eine Bahnsprecherin in Stuttgart.

Zwischen Schaffhausen und Waldshut-Tiengen, Schaffhausen und Singen, Friedrichshafen und Radolfzell, Konstanz und Singen und Titisee und Seebruck sei der Verkehr noch unterbrochen. Dort seien Bäume umgestürzt oder Äste in die Oberleitung geraten, so die Sprecherin. Einschränkungen gebe es noch zwischen Kressbronn und Lindau. «Wir versuchen, das alles im Laufe des Tages hinzukriegen, so dass wir morgen wieder auf allen Strecken starten können», sagte die Sprecherin.

Auf der Gäubahn zwischen Stuttgart und Singen sei der Verkehr mit einzelnen Fernverkehrszügen wieder aufgenommen worden. Die Bahn rechnete hier jedoch mit einem zunächst sehr stark eingeschränkten Zugangebot. Grundsätzlich sollten sich Fahrgäste vor Fahrtantritt immer auf der Internetseite der Bahn informieren, sagte die Sprecherin.

Der Hauptbahnhof in München sei gegenwärtig nur stark eingeschränkt zu erreichen. Die Bahn rechne deshalb mit einer sehr hohen Auslastung der Züge und empfahl, Reisen von und nach München zu verschieben.

Am Dienstag soll es wieder etwas wärmer werden. Dann werden bis zu zwei Grad auf der Baar und bis knapp neun Grad am Rhein erwartet, wie der DWD mitteilte. Im Schwarzwald kann es oberhalb von 600 Metern erneut schneien, sonst fällt teils etwas Regen.

 

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