Orientierungshilfe in Zeiten von Corona
„Karlsruhe hilft“ – Neues Portal bündelt Hilfsangebote für Bürger

Orientierungshilfe in Zeiten von Corona „Karlsruhe hilft“ – Neues Portal bündelt Hilfsangebote für Bürger

Quelle: Isabel Ruf

Welche Unterstützungen gibt es für Familien mit Kindern in Zeiten von Corona? Was müssen Schüler und Studierende derzeit unbedingt wissen? Und wie hilft die Stadt aktuell Händlern und Gastronomen? Ein neues Online-Portal bündelt Antworten auf diese Fragen.

„Karlsruhe hilft“ bei der Rückkehr in eine neue Normalität

Durch Lockerungen der Corona-Regeln erleben die Bürger in Karlsruhe aktuell eine kleine Rückkehr in eine neue Normalität. Doch immer noch gibt es viele Fragen und neue Herausforderungen, die die Menschen erwarten. Es gibt bereits zahlreiche Hilfsangebote, doch oft waren diese denjenigen, die sie in Anspruch nehmen können, nicht wirklich bewusst oder nicht an einem Ort gebündelt.

Das will die Stadt Karlsruhe jetzt ändern – mithilfe der neuen Plattform „Karlsruhe hilft“, die von nun an online zu finden ist und als Orientierungshilfe dienen soll. Sie bündelt alle Angebote, mit der die Stadt und stadtnahe Einrichtungen denjenigen helfen wollen, die von den Auswirkungen der Corona-Krise besonders betroffen sind. Bürger finden hier Beratung, Angebote, finanzielle Förderung und Unterstützung für verschiedene Lebenslagen. Dazu wird auf der Plattform aufgeführt, an welche Stelle man sich am besten für eine Kontaktaufnahme wendet. die Seite wird stetig aktualisiert und um Angebote erweitert.

 

„Karlsruhe hilft“ – Angebote für sieben Zielgruppen

Bei einer Online-Pressekonferenz stellen Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup und Projektkoordinator Oliver Sternagel, Leiter Bäderbetriebe der Stadt Karlsruhe, das Portal vor. Es soll den Bürgern den Alltag erleichtern, denn „nicht jedem Bürger ist bekannt, welches Amt wofür zuständig ist“, hält Sternagel fest. Die Angebote bei „Karlsruhe hilft“ sind für sieben Zielgruppen ausgerichtet:

  • Familien und Kinder
  • Selbstständige und Unternehmen
  • Mieter und Eigentümer
  • Händler, Gastronomen und Hoteliers
  • Kulturschaffende
  • Schüler, Studierende und Azubis
  • Bürgerdienste und viele Lebenslagen (Telefonische Beratung, Online-Netzwerke, Ehrenamt, …)

Der Nutzer ordnet sich quasi selbst einer Kategorie zu und bekommt dann gezeigt, welche Angebote es für ihn in seiner aktuellen Situation gibt.

 

Finanzielle Hilfen & digitale Angebote

Eltern mit Kindern können auf dem Online-Portal beispielsweise nachlesen, wo sie Anträge auf Notbetreuung einreichen und finanzielle Hilfen bekommen können. Außerdem werden digitale Angebote für Kinder zum Lernen und Spielen aufgezeigt. Kulturschaffende erfahren auf „Karlsruhe hilft“ alles zu den Themen Mietstundung, Förderung, Crowdfunding oder digitale Plattformen. OB Mentrup kündigte zudem an, dass es derzeit Überlegungen gibt, wie man beispielsweise Theater unterstützen kann bei der Suche nach größeren Spielflächen, um Abstandsregeln der Besucher einhalten zu können.

Auch Mieter und Eigentümer erhalten Informationen zu finanziellen Hilfen von Stadt, Volkswohnung und Stadtwerken sowie Beratungsangebote. Und von einem kleinen Highlight berichtet Sternagel noch: Es werden Corona-Helden des Alltags gesucht. Bürger können Menschen vorstellen, die sich besonders engagiert haen. Die Karlsurhe Tourismus GmbH lost später fünf Gewinner aus, die Candle-Light-Dinner, Übernachtung und Frühstück im Hotel gewinnen können.

 

Vor-Ort-Beratung für Gastronomen

Besonders für die Gastronomen gibt es wichtige Hinweise auf dem Portal. Schließlich sollen Restaurants und Gaststätten ab dem 18. Mai wieder schrittweise öffnen können. Die Öffnungen sollen sowohl für Innen- und auch für Außenbereiche unter strengen Auflagen gelten. Dazu gehören eingeschränkte Öffnungszeiten, Hygienekonzepte und eine Begrenzung der Gästezahlen. 

Auf „Karlsruhe hilft“ erfahren die Gastronomen beispielsweise, wo sie Beratung zur Umsetzung der Corona-Maßnahmen erhalten. Das Ordnungs- und Bürgeramt bietet nämlich eine Vor-Ort-Beratung an, um gemeinsam zu entscheiden, wie die Umsetzung aussehen kann. Außerdem geht es um Themen wie finanzielle Hilfen und kostenlose Bodenaufkleber von der Karlsruhe Marketing und Event GmbH.

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