PS Karlsruhe LIONS
Karlsruher LIONS erneut sieglos: Heimniederlage gegen die Tigers

PS Karlsruhe LIONS Karlsruher LIONS erneut sieglos: Heimniederlage gegen die Tigers

Quelle: TMC-Fotografie.de | Tim Carmele

Erneut eine Niederlage: Nach starkem Beginn und einer anfangs hohen Führung haben die PS Karlsruhe LIONS am zehnten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA, am Mittwochabend, 23. Dezember 2020, gegen die Tigers Tübingen mit 82:93 verloren.

Schwache zweite Hälfte kostet die LIONS den Sieg

Nach starkem Beginn und einer anfangs hohen Führung haben die PS Karlsruhe LIONS am zehnten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA gegen die Tigers Tübingen mit 82:93 verloren. Am 23. Dezember in der Karlsruher Europahalle hatte das Löwenrudel Schwierigkeiten, die vorhandenen guten Ansätze in zählbare Erfolge umzusetzen. Tübingen feierte den zweiten Saisonsieg, Karlsruhe steht weiterhin bei vier Erfolgen, informieren die LIONS in einer Pressemitteilung.

 

Gute Anfangsphase der LIONS: So lief das Heimspiel

In der Anfangsphase zeigten sich beide Teams wie erwartet aktiv und sichtlich motiviert, mit einem Punktgewinn in die Feiertage zu gehen. Die LIONS waren zunächst durchsetzungsstärker in der Offense und von den Tigers oft nur durch Fouls zu stoppen. Beim 16:8 nach fünf Minuten nahm Tübingen die erste Auszeit. Vorerst blieb jedoch Karlsruhe am Drücker und baute den Vorsprung bis auf 14 Punkte aus.

Die Tigers gaben allerdings auch Kostproben ihrer im bisherigen Saisonverlauf starken Offense. So war der Rückstand der Gäste mit 27:19 am Ende des ersten Viertels wieder einstellig. Im zweiten Spielabschnitt tat sich das Löwenrudel zunächst etwas schwer, den Schwung aus der Anfangsphase aufrechtzuerhalten. Die Tigers verkürzten den Abstand zwischenzeitlich auf fünf Punkte, bevor die LIONS wieder richtig im Spiel waren. Für eine gewisse Zeit funktionierte dann wieder die Abstimmung bei den Hausherren, die wieder auf 50:36 davonziehen konnten. Allmählich dominierten jedoch zunehmend Einzelaktionen die Spielzüge Karlsruhes, die damit an Effektivität einbüßten.

So konnten die Gäste aus Schwaben ihren Rückstand bis zur Halbzeitsirene auf 53:47 verkürzen. Das dritte Viertel war im bisherigen Saisonverlauf oft der problematischste Spielabschnitt für die LIONS. So auch heute. Die Tigers waren präsenter und brachten sich mittels eines Zwölfpunkte-Runs erstmals seit Beginn in Front. Bezeichnend für diese zehn Minuten war der Buzzerbeater Tübingens, der den Punktestand auf 68:72 vor Anbruch des abschließenden Viertels stellte.

Es fehlte nun aufseiten Karlsruhes das passende Rezept, um gegen einen geschlossen agierenden Gegner zu bestehen. Zwar gelang es den LIONS, die Entscheidung hinauszuzögern, doch der mögliche Sieg rückte zunehmend in die Ferne. Auch die Crunchtime bot nicht mehr dieselbe Intensität wie die erste Spielhälfte des Duells.

 

Am 27. Dezember kommen die Eisbären Bremerhaven

Für Karlsruhe punkteten Kavin Gilder-Tilbury (16), Daniel Norl (15), Gregory Foster (13) und Maurice Pluskota sowie Adam Pechacek (je 12) zweistellig. Die LIONS haben noch eine Chance, das Jahr erfolgreich ausklingen zu lassen.

Doch beim kommenden Spiel am 27. Dezember in der Europahalle sind die Rollen klar verteilt. Um 17:30 Uhr sind die Eisbären Bremerhaven zu Gast, die als Tabellenzweiter bisher erst ein Saisonspiel verloren haben.

 

Mehr zu Sport

"Stück weit normal": KSC-Coach Senft relativiert die Ausschläge seiner Mannschaft

4:0 gegen Darmstadt, 1:6 in Magdeburg, 2:1 gegen Heidenheim - und nun in Bochum? Karlsruhes Trainer analysiert vor der Reise in den Ruhrpott die jüngste Achterbahnfahrt.

KSC verurteilt Pyro-Aktion bei Heimspiel gegen Heidenheim

Beim Baden-Württemberg-Duell wird auf den Rängen des Wildparks ordentlich gezündelt. Knapp eine Woche später analysieren Club, Stadt und Polizei die Vorfälle noch mal - und äußern deutliche Kritik.

Interview

Sushi, Schul-Fußball & mehr: 3 Fragen an KSC-Spieler Shio Fukuda

Shio Fukuda spielt seit letzter Saison beim KSC – zunächst als Leihspieler, bevor die Badener die Kaufoption zogen. Nun ist der Ex-Gladbacher fester Bestandteil und machte im Dress der Blau-Weißen mit 11 Scorern in 31 Einsätzen auf sich aufmerksam.

KSC schließt Geschäftsjahr mit Millionen-Überschuss ab

Der Karlsruher SC zeigt sich mit seiner wirtschaftlichen Entwicklung zufrieden. Dass der Zweitligist das Geschäftsjahr mit 1,8 Millionen Euro Jahresüberschuss abschließt, liegt auch am Stadion.

"Machen nicht viele": Kapitän Wanitzek verrät Freistoßtrick

Aus 17 Metern halbrechter Position zirkelt Marvin Wanitzek den Ball mit rechts ins linke obere Eck. Nach dem 2:1 gegen Heidenheim erklärt der KSC-Kapitän, was hinter seinem besonderen Tor steckt.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 
















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.