News
Karlsruher Sänger Max Giesinger will kein „Social-Media-Hampelmann“ sein

News Karlsruher Sänger Max Giesinger will kein „Social-Media-Hampelmann“ sein

Quelle: Georg Wendt/dpa
dpa

Max Giesinger fühlt sich im Social-Media-Trubel fehl am Platz. Warum der Musiker mit Tiktok & Co. hadert – und was das für Newcomer bedeutet.

Popmusiker Max Giesinger (37) fremdelt mit sozialen Medien als Werbeplattform der Musikbranche. «Heutzutage musst du gefühlt 200 Reels und 300 Tiktoks machen und der Lauteste auf Social Media sein, um überhaupt gehört zu werden», sagte Giesinger der Deutschen Presse-Agentur. «Und das war jetzt nicht der ursprüngliche Grund, warum ich angefangen habe, Musik zu machen, dass ich irgendwie der Social-Media-Hampelmann bin. Früher war das schon ein bisschen entspannter.»

Der in Hamburg lebende Musiker aus der Nähe von Karlsruhe glaubt, dass es heute schwieriger geworden ist, sich als Künstler zu etablieren. «Es kann einfach jeder zu Hause Musik produzieren. Jeder hat die Chance auf einen viralen Tiktok-Hit, kann aber genauso schnell wieder weg sein vom Fenster.»

Der Popstar, der 2016 mit «80 Millionen» seinen Durchbruch schaffte, veröffentlichte vergangene Woche sein fünftes Album «Glück auf den Strassen». Giesinger kündigte zudem an, nach seinen Konzerten im Herbst und Sommer eine Bühnenpause einzulegen.

 

Weitere Nachrichten

Pegel im Rhein sinkt: Niedrigwasser verursacht hohe Kosten für Unternehmen

Die Industrie am Oberrhein leidet unter dem extremen Niedrigwasser. Eine aktuelle Umfrage der IHK Südlicher Oberrhein zeigt einen Teil des Ausmaßes.

Appell an Menschen: Wolf verhält sich auffällig - und soll umtrainiert werden

Letzte Chance für den Hornisgrindewolf? Fachleute sind sich einig, dass eine Attacke auf Menschen unvorhersehbar ist. Doch sie wollen nochmal versuchen, ihn in die Tiefen des Schwarzwalds zu treiben.

EnBW

Halbjahresbilanz: EnBW verdient weniger - erneuerbare Energien legen zu

Preisschwankungen und Trockenheit belasten das Ergebnis von EnBW. Wieso der Konzern dennoch an seiner Jahresprognose festhält.

Neue Zahlen zu Unfällen: Rausch und Risiko - alle zwei Minuten ein Unfall

Weniger Tote und Schwerverletzte, aber mehr Unfälle. Wer auf den Straßen vor allem gefährdet ist und welche Entwicklung überrascht.

Erfundene Sexualdelikte: Falschbeschuldigungen bei Vergewaltigung - Zahlen und Mythen

Es gibt nicht viele Fälle von Falschbeschuldigungen bei Vergewaltigung oder anderen Sexualdelikten. Das Thema polarisiert dennoch. Was die Zahlen sagen und welche Mythen sich hartnäckig halten.

Weitere Bauarbeiten: Rheintalbahn am Wochenende teilweise gesperrt

Auf der Rheintalstrecke fahren dieses und nächstes Wochenende stellenweise keine Züge. Diese Alternativen haben Reisende.



















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.