6. Ausgabe: Die Würde des Menschen ist unantastbar
Karlsruher Wochen gegen Rassismus – gemeinsam gegen Diskriminierung

6. Ausgabe: Die Würde des Menschen ist unantastbar Karlsruher Wochen gegen Rassismus – gemeinsam gegen Diskriminierung

Karlsruhe ist bunt, lebendig und im ständigen Austausch vieler verschiedener Kulturen – da haben Rassismus und Fremdenfeindlichkeit keinen Platz! Um dies zu unterstreichen finden seit 2013 alle zwei Jahre die Karlsruher Wochen gegen Rassismus statt.

Karlsruher Wochen gegen Rassismus – 2019

Im Jahr 2019 werden die 6. Karlsruher Wochen gegen Rassismus am 15. März feierlich im Bürgersaal eröffnet und bestehen aus über 100 verschiedenen Aktionen, Angeboten und Veranstaltungen wie Vorträge, Filme, Konzerte oder Theaterstücke bis hin zur Abschlussveranstaltung am 31. März 2019. Das diesjährige Leitmotiv der kulturellen Veranstaltungsreihe ist die Kernaussage des ersten Artikels unseres Grundgesetzes, hat einen explizit gesellschaftspolitischen Auftrag und besagt „Die Würde des Menschen ist unantastbar“. Zum 70. Jubiläum unserer Verfassung wird ein Resümee zum Thema Menschenwürde in Deutschland gezogen.

 

Das Rathaus Karlsruhe in Zeiten des Karlsruher Umbaus

Das Rathaus Karlsruhe in Zeiten des Karlsruher Umbaus. | Quelle: Thomas Riedel

 

Der Kampf gegen Rassismus

Leider gehören Fremdenfeindlichkeit und Vorurteile immer noch zum Alltag vieler Menschen in Deutschland. Daher setzen sich Aktivisten in Deutschland und auch in Karlsruhe für eine Gemeinschaft aus den unterschiedlichsten Individuen, für mehr Verständnis zwischen den Völkern, für ein freundschaftliches Miteinander und den stetigen Dialog zwischen den Kulturen ein. Die Bildung und Aufklärung hat hier einen hohen Stellenwert – denn wie soll man eine Kultur verstehen, über die man nahezu nichts weiß?

Werte und Rechte, die im 21. Jahrhundert zum Grundverständnis der Menschheit gehören sollten, wie Glaubensfreiheit, Meinungsfreiheit, Gleichstellung, Würde und Menschlichkeit werden während der Karlsruher Wochen gegen Rassismus thematisch in Diskussionen und Vorträgen behandelt. Es sollen rassistische Vorurteile und Stereo­­ty­­­pen hinter­fragt, einzelne Akteure präsen­tiert und lösungsorientierte Handlungs­­op­tio­­nen aufgezeigt werden. Mit Fragestellungen wie „Was bedeutet Rassismus eigentlich?“, „Wie kann man rechtlich und menschlich gegen Rassismus vorgehen?“ oder „Wie schafft man mehr Akzeptanz und Offenheit in den Köpfen der Menschen?“ werden die großen Probleme der Gesellschaft aufgeclustert und analysiert.

Organisiert und gestaltet wird das Karlsruher Veranstaltungsformat von über 90 Initiativen, Vereinen und Gruppierungen aus der Region, sowie von großen Kulturinstitutionen wie dem Badischen Staatstheater oder dem TollhausDie Koordination aller Gruppierungen während der Karlsruher Wochen gegen Ras­sis­mus übernimmt das Kulturbüro des Kulturamtes der Stadt Karlsruhe. Die Menschenwürde  „ist nicht nur das Recht jeder und jedes Einzelnen, sondern auch Fundament unseres friedlichen Zusammenlebens“, so Oberbürgermeister Frank Mentrup. Deshalb sei jede Diskriminierung nicht nur ein Anschlag auf ein Individuum, sondern auch eine Verletzung der Grundlagen unserer Gesellschaft.

 

Der Platz der Menschenrechte vor dem ZKM

Der Platz der Menschenrechte vor dem ZKM. | Quelle: Thomas Riedel

Ausstellungen in der Fächerstadt

Gedanken gegen Rassismus – 18. März bis 29. März 2019

Was denken Studierende in Karlsruhe über das Thema Rassismus? Wie erfahren sie ihn vielleicht sogar selbst und was beschäftigt sie? Das Studierendenwerk Karlsruhe regt die Studierenden aus verschiedenen Ländern dazu an, ihre Gedanken und Gefühle über Diversität, Toleranz und Rassismus durch Malen, Kleben, Zeichnen und Schreiben auf Papier und damit zum Ausdruck zu bringen. Entstehen sollen neun Wandbilder zu den unterschiedlichen Themenbereichen – zwischen dem 13. und dem 15. März 2019. Diese Bilder werden dann ab dem 18. März 2019 im Foyer des Studentenhauses ausgestellt.

 

Geschichten über Wohnen in Würde & selbstdesignte Produkte – 15. März bis 15. April 2019

Einen Einblick in die kulturelle Vielfalt und die Heterogenität in der Gesellschaft schafft diese Analgog-Foto-Ausstellung der Künstler Paula Dietenberger und Guillermo Puerta Domínguez im Karlsruher Jubez. Einige mutige Menschen werden porträtiert, zeigen ihr Zuhause und ihre Lieblingsorte in Karlsruhe und erzählen spannende, empörende, wunderschöne und tragische Geschichten aus ihrem Leben. Der Fokus der Ausstellung liegt auf der Wohnsituation, der Wohnungsnot in Karlsruhe und dem persönlichen Verständnis einer würdevollen, menschlichen Unterkunft. Im Zusammenspiel werden neben den Fotografien auch „Supercraftproducts“ zu sehen sein – das sind handgemachte und selbst entworfene Produkte von geflüchteten Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die im Jubez die Chance bekommen ihre Werke auszustellen und zu verkaufen.

Gefördert wird diese Ausstellung vom Büro für Integration und vom Kulturzentrum Jubez und geöffnet ist sie montags, mittwochs und freitags von 15:30 Uhr bis 17:30 Uhr.

 

Verborgene Heldinnen und Helden im Kampf gegen den transatlantischen Sklavenhandel – von Afrika nach Europa und Amerika – 15. bis 31. März 2019

Im Foyer des Rathauses am Karlsruher Marktplatz wird diese Ausstellung im Zeichen der Sklaverei und dem Menschenhandel präsentiert. Ob transatlantischer Sklavenhandel oder Sklavenhaltung in Privathaushalten – 20 aus aller Welt Geschichten werden auf Roll-Ups gezeigt. Die Ausstellung möchte den Betroffenen ein Gesicht geben, aufklären und die Schicksale sichtbar machen. Konzipiert wurde die Ausstellung von Dr. Pierette Herzberger-Fofana. Sie selbst wurde in Mali geboren, wuchs im Senegal auf und ist nun Lehrbeauftragte an der Universität Erlangen, arbeitet gleichzeitig als freischaffende Redakteurin und engagiert sich in den Bereichen Bildung, Jugend und Senioren, Frauen- und Menschenrechte, Genitalverstümmlung, Diskriminierung, Flucht und Migration sowie afrikanische Frauen in der Diaspora.

Die Ausstellung ist von Montag bis Freitag zwischen 08:00 Uhr und 18:00 Uhr zu besuchen und wird  durch das Kulturbüro der Stadt Karlsruhe gefördert.

 

Demokratie stärken – Rechtsextremismus bekämpfen – 20. März bis 5. April 2019

Die Ausstellung im Jubez am Kronenplatz zeigt die Gefahren auf, welche vom Rechtsextremismus als Bedrohung für die Demokratie und Menschenwürde ausgehen. Sie zeigt die Grundlagen für rechtsextremes Verhalten und rechtsextreme Einstellungen auf und zeigt, welche Formen rechtsextreme Weltbilder und Argumentationsweisen annehmen können. 16 große Tafeln zeigen die Grundlagen unserer Demokratie, die Abgründe des Rechtsextremismus und die fließenden Übergänge – immer mit Blick auf die jetzige Situation in Baden-Württemberg.

Neben der Ausstellung werden im Jubez einige Workshops für Jugendgruppen und Schulklassen ab 14 Jahren angeboten, die sich intensiv mit der Thematik befassen können. Die Ausstellung ist von Dienstag bis Freitag zwischen 14:00 Uhr und 18:00 Uhr geöffnet.

 

Der Kronenplatz in der Karlsruher Innenstadt.

Der Kronenplatz in der Karlsruher Innenstadt. | Quelle: Peter Eich

 

Das Haus Gottes – Prüfstein der Gesellschaft – 16. & 17. / 23. & 24. März 2019

Der Wunsch und der Bedarf nach einem angemessenen Gotteshaus besteht in jeder Religion. Diese Ausstellung stellt die hitzige Diskussion über den Moscheebau in Deutschland in Frage. Beim Aufeinandertreffen verschiedener Kulturkreise können immer Berührungsängste und Befürchtungen gegenüber dem Fremden entstehen und die Organisatoren möchten zu Verständigung und der Versachlichung der gesellschaftlichen Diskussion beitragen. Mit der Ausstellung soll ein Bogen geschlagen werden von den Anfängen des Islams, über die zeitgenössischen Bauten bis hin zu selbst gemachten Bildern der Kitakinder der muslimischen Gemeinde.

Die Ausstellung im Halima-Kindergarten ist am 16. und 17. März 2019, sowie am 23. und 24. März 2019 von 12:00 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet und Führungen werden einmal in der Stunde angeboten.

 

Wo wohnt Gott? – 22. bis 31. März 2019

Die Kindermalwerkstatt in der Gablonzer Straße präsentiert dieses Kulturen- und Generationsübergreifendes Ausstellungsprojekt. Die Besucher erwarten prächtige Modelle von Gotteshäusern, welche typische Elemente der unterschiedlichen Religionen verbinden. Die Kindermalwerkstatt Kind & Kunst hat für dieses Projekt Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit unterschiedlicher Herkunft und Religion eingeladen, ihre Gottesvorstellungen auf die Frage „Wo wohnt Gott?“ auf Papier zu bringen. Ob orthodoxen Goldkuppeln, Säulen griechischer Tempel, gotischen Kirchtürme und filigrane Minarette – hier gibt es keine Trennung nach religiösen Kontexten sondern Modellkompositionen und Stilmixe ganz nach dem persönlichen Geschmack des Künstlers. Abgerundet wird die Ausstellung durch Trickfilme, welche sich mit der persönlichen Suche des Menschen nach Gott auseinandersetzen.

Die Ausstellung ist unter der Woche zwischen 14:00 Uhr und 17:00 Uhr zu bestaunen und sonntags zwischen 10:30 Uhr und 13:00 Uhr.

 

Karlsruher Aktionen gegen Rassismus

Die Vielen

Unter dem Motto „Die Kunst ist frei!“  haben sich über 100 Kulturinstitutionen in Baden-Württemberg zusammengefunden und eine Erklärung der Vielen erarbeitet. Aus Karlsruhe sind schon das Badische Staatstheater, das Sandkorn, die Kinemathek, das Kulturzentrum Tempel, die Landesarbeitsgemeinschaft der Kulturinitiativen und Soziokulturellen Zentren, die Literarische Gesellschaft, das Stadtarchiv, das Tollhaus und Das Fest Teil der Aktion. Die Kampagne für Solidarität, Schönheit, Vielfalt und gesellschaftspolitischen Verantwortung der Kunst ist eine Ansage und Antwort auf gezielte Angriffe gegen die Kunst- und Kulturlandschaft durch rechtsorientierte Parteien und Gruppierungen. Im Badischen Staatstheater wird beispielsweise vor allen Aufführungen im Rahmen der Wochen gegen Rassismus die Erklärung der Vielen vorgelesen und zur offenen Diskussion gestellt. Am 15.3. wird außerdem um 18.30 Uhr, kurz vor der Eröffnung des Festivals,  der Artikel 1 des Grundgesetzes als Aufschrift am Theater enthüllt: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“

 

„Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ aller Menschen?

Diese Bierdeckelaktion, initiiert vom Internationalen Begegnungszentrum, findet in vielen Karlsruher Gaststätten statt und zum Nachdenken und Diskutieren anregen. Geht es bei der Würde um einen Wert, der allen Menschen gleichermaßen und unabhängig von ihren Unterscheidungsmerkmalen wie zum Beispiel Herkunft zugeschrieben wird? Oder ist der Begriff subjektiv? Die Vision des ibz ist ein gemeinsames Wir. Ein Wir, das allen Menschen – unabhängig von kulturellen oder religiösen Hintergründen – die soziale Teilhabe und die Gestaltung einer demokratischen Gesellschaft ermöglichen soll. Information und Begegnung sind dabei die stärksten Instrumente gegen Rassismus, Ausgrenzung und Diskriminierung.

 

Weiße Fahnen im Wind 15. bis 31. März 2019

Weiße Fahnen im Wind ist ein interkulturelles Projekt mit Kindern und Jugendlichen in gemeinsamer Arbeit mit Asylbewerbern in Karlsruhe. Schon an vier Orten in Karlsruhe sind die Fahnen zu sehen und sie sollen ein Zeichen und Bekenntnis gegen Rassismus setzen. Fahnen sind oftmals ein Zeichen der Herkunft und der Zugehörigkeit – eine weiße Fahne wird hingegen meist als Friedenszeichen verstanden. Werden diese weißen Fahnen dann künstlerisch aufgearbeitet und verziert stehen sie für ein friedliches Miteinander und den Wert der Bildung von Kindern und Jugendlichen in dieser Thematik.

 

Aus Gutem Grund – Ein Platz Für Alle

Der Marktplatz ist ein zentraler Ort der temporären Gestaltung in Karlsruhe. Dieses Projekt findet auf diesem prominentesten Punkt der Fächerstadt statt. Ein Netz aus weißen Linien wird direkt auf den Boden aufgebracht und steht für einen Zusammenschluss und eine Zusammenführung unterschiedlichster Menschen aus jedem Bereich und jeder Herkunft. Geleitet wird dieses Projekt vom KunstUnternehmen in Karlsruhe – im Besonderen von Bernadette Hörder und Ulrike Israel. Im Zuge der Aktion finden einige Veranstaltungen auf dem Marktplatz statt, wie das ein Frühlingsfest am 22. März.

 

Die Karlsruher Pyramide auf dem Marktplatz.

Die Karlsruher Pyramide auf dem Marktplatz. | Quelle: Thomas Riedel

 

Projekte in Karlsruhe

Wir sind alle gleich!

 „Wir sind alle gleich!“ für Kinder eine ganz logische Aussage. Kinder haben ein natürliches Gespür dafür, was Gerechtigkeit bedeutet. In einem bekannten Youtube-Video wird ein Kindergartenkind gefragt, ob in seinen Kindergarten auch Ausländer gehen. Darauf antwortet das Kind verdutzt: „Nein, da sind Kinder!“. Daher wollten wir wissen, was bedeutet Rassismus für Kinder und was verstehen Kinder unter Gleichheit? Auf dem Kinderrechtefest im Januar 2019 ist daraus ein Kurzfilm entstanden, welcher einige Einblicke in die Sicht der Kinder gibt und zum Nachdenken anregen soll. Verantwortlich für dieses Projekt ist das Kinderbüro der Stadt Karlsruhe und gezeigt wird der Film im Bürgersaal.

 

Ich bin Deutsch!

Das Projekt „Ich bin Deutsch!“ möchte Menschen mit Migrationshintergrund, die in Deutschland leben, fotografieren und befragen, um damit die Vielfalt und die Weltoffenheit von Deutschland auszudrücken und zu verbildlichen. Gründervater des Projekts ist der Karlsruher Martin Wolfert. Als  IT-ler, Blogger, Fotograf, Vater und Ehemann einer Frau mit afroamerikanischen Wurzeln, weiß Wolfert schon seit über 20 Jahren was es heißt, in einem Deutschland des 21. Jahrhunderts „anders auszusehen“. 2011 verfasste er seinen ersten Blogpost und setzt sich seit dem gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit und für eine gelebte Demokratie in Karlsruhe ein. Im Rahmen eines Vortrages wird er über seine Erfahrungen, Schwierigkeiten und Enttäuschungen sprechen, einige Stimmen von Projektteilnehmern präsentieren und einige Bilder und Texte von und mit den Teilnehmern ausstellen. Es soll ein Zeichen gegen eine Stereotypisierung von Aussehen, Schubladendenken und Ausgrenzung in Bezug auf  Herkunft, Hautfarbe, Sprache oder Religion gesetzt werden und zeigen, dass Jeder mit eigenen Mitteln etwas gegen Rechtspopulismus bewegen kann.

 

#DARÜBERREDEN_KARLSRUHE

Um Jugendliche und junge Erwachsene für das Thema Diskriminierung zu sensibilisieren und sie frühzeitig darin zu bestärken, sich aktiv dagegen zu äußern, initiierte die Antidiskrimierungsstelle des Bundes von Oktober bis Dezember 2018 eine bundesweite Kampagne unter dem Hashtag #DarüberReden. Damit die Karlsruher Wochen gegen Rassismus langfristig in die Gesellschaft hinein wirken können, wurde das Hashtag #DarüberReden auch hier etabliert. Denn Ausgrenzung und Benachteiligung werden aus verschiedensten Gründen und auf unterschiedlichsten Ebenen erfahren. Religiöse Zugehörigkeit oder ethnische Herkunft sind oftmals Grundlage diskriminierender Handlungen und Äußerungen – so subtil sie auch in Erscheinung treten mögen und diese Aktion des Deutschsprachigen Muslimkreises und des Stadtjugendausschusses in Karlsruhe fordert junge Menschen auf sich ein Herz zu fassen und sich ihre Erfahrungen beispielsweise via Social Media von der Seele zu reden. Das Ergebnis dieser Aktion wird in Form eines 5-minütigen Clips bei der Eröffnungsfeier der Karlsruher Wochen gegen Rassismus gezeigt.

Eine Übersicht aller öffentlichen Veranstaltungen, Termine und Organisatoren sind im Programm der Karlsruher Wochen gegen Rassismus zu finden.

Standorte der Karlsruher Wochen gegen Rassismus

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