Corona in der Fächerstadt
Klinikum: Erstmals seit neun Monaten keine Corona-Intensiv-Patienten

Corona in der Fächerstadt Klinikum: Erstmals seit neun Monaten keine Corona-Intensiv-Patienten

Quelle: Markus Kümmerle | Städtisches Klinikum Karlsruhe

Das Klinikum konnte nun seinen vorerst letzten COVID-Intensivpatienten in eine Rehabilitationseinrichtung verlegen, womit im Intensivbereich erstmals seit neun Monaten keine COVID-Patienten betreut werden, geht aus einer Pressemeldung des Klinikums hervor.

Aktuelle Situation im Städtischen Klinikum

Das Klinikum konnte am Mittwoch, 30. Juni 2021, seinen vorerst letzten COVID-Intensivpatienten in eine Re-habilitationseinrichtung verlegen, womit im Intensivbereich erstmals seit neun Monaten keine COVID-Patienten betreut werden.

Das Klinikum befindet sich außerdem weiterhin in der Pandemiestufe 1. Zuletzt konnte das Besuchsverbot weiter gelockert werden, sodass nun auch auf den non-COVID-Intensivstationen Besuche unter bestimmten Auflagen möglich sind, heißt es in der Pressemeldung.

Hierfür ist, neben einem Nachweis über eine Impfung oder Genesung, zusätzlich ein aktueller negativer COVID-19 -Antigen- oder PCR-Test nötig. In der aktuellen Fassung der Corona-Verordnung sieht das Sozialministerium Baden-Württemberg außerdem für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen weitere Lockerungen für Besucher vor.

Das Klinikum prüft dies derzeit und wird in Kürze informieren, wie und mit welchen Einschränkungen Besuche im Klinikum möglich sind, wird mitgeteilt.

 

Einschätzung der Lage in der Region Karlsruhe

In Stadt- und Landkreis Karlsruhe befanden sich laut Verwaltungsstab der Stadt am Mittwoch, 30. Juni 2021, noch elf Betroffene wegen einer COVID-19 -Erkrankung in stationärer Behandlung, davon zwei beatmet.

Bei den registrierten Neuinfektionen in der Stadt Karlsruhe handelt es sich dem-nach um Einzelfälle mit zum Teil Folgefällen im näheren Umfeld. Teilweise wurden Einträge durch Einreisende verzeichnet, die jedoch zeitnah abgesondert werden konnten.

Der Verwaltungsstab erwartet in absehbarer Zukunft ein weiterhin niedriges Inzidenzniveau. Vermutlich werde die Delta-Variante mittelfristig auch regional dominieren, heißt es weiter.

 

Einschätzung der  bundesweiten Corona-Lage

Auch wenn die 7-Tage-Inzidenz deutschlandweit nur noch in zwei Kreisen bei über 25 Fällen pro 100.000 Einwohner liegt und gerade bei Menschen über 60 Jahren deutlich gesunken ist, stuft das Robert Koch-Institut die Gesundheitsgefährdung der Bevölkerung weiterhin als hoch ein.

Grund sind die nach Einschätzung der Experten noch nicht ausreichend hohe Impfquote sowie die Verbreitung von besorgniserregenden SARS-CoV-2-Varianten. Der Anteil der Delta-Variante steigt in Deutschland schnell und lag laut RKI in KW 24 bereits bei ca. 37 Prozent. Es sei damit zu rechnen, dass die Delta-Variante bereits ab KW 26 mindestens die Hälfte alle Neuinfektionen ausmacht, wird in der Mitteilung des Städtischen Klinikums informiert.

 

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