Neues vom Karlsruher SC
KSC endgültig im Abstiegskampf: 0:1 tut „mega weh“

Neues vom Karlsruher SC KSC endgültig im Abstiegskampf: 0:1 tut „mega weh“

Quelle: aim

Als der Karlsruher SC in der Nachspielzeit den nächsten Rückschlag kassiert hatte und endgültig im Abstiegskampf angekommen war, starrte Trainer Christian Eichner erst einmal mit leeren Augen auf den Rasen.

Zu groß war offenbar die Enttäuschung nach der unglücklichen Niederlage in der 2. Fußball-Bundesliga. Nachdem der 40-Jährige sich nach einer langen Vorbereitungszeit sehr optimistisch gegeben hatte, verlor seine Mannschaft am Freitag beim Rückrundenauftakt durch einen Treffer von Gäste-Stürmer Robert Leipertz (90.+2) in der Nachspielzeit mit 0:1 (0:0) gegen den SC Paderborn. Das tue «mega weh», räumte Eichner ein.

«Brutal» fand KSC-Mittelfeldspieler Marvin Wanitzek das späte Tor. «Da musst Du zumindest die Null halten und den Punkt mitnehmen. Jetzt hängst Du halt wieder in der Scheiße mit drin.» Denn statt einen Befreiungsschlag zu landen, verlängerte sich die Negativserie des KSC vor 17.151 Zuschauern auf sieben Spiele ohne Sieg – darunter sechs Niederlagen. Nun müssen Eichner und seine Profis hoffen, dass sie im nächsten Spiel beim Kellerkind 1. FC Magdeburg am 5. Februar (13.30 Uhr/Sky) die Wende schaffen. Sonst droht ein langer Kampf um den Klassenverbleib.

Dabei waren die Karlsruher den Paderbornern lange Zeit ebenbürtig gewesen, auch wenn sich die Gäste mehr hochkarätige Torchancen erspielten. Zu Beginn der beiden Spielhälften stellten sogar jeweils die Gastgeber das bessere Team, die besten Einschussmöglichkeiten vergaben jedoch Fabian Schleusener (15.) und Marvin Wanitzek (74.). Doch als es in der Schlussphase so wirkte, als ob beide Mannschaften mit einem Unentschieden zufrieden wären, erzielte Leipertz mit einem Schuss ins lange Eck doch noch das Siegtor für den SCP.

Dabei habe die Defensive, an der Eichner mit dem Karlsruher Team in der Winterpause intensiv gearbeitet hatte, eigentlich gut gestanden, meinte Wanitzek. Nur eben nicht bis zum Ende.

 

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