Neues vom Karlsruher SC
„Brutaler Nackenschlag“: KSC verspielt Sieg gegen Magdeburg

Neues vom Karlsruher SC „Brutaler Nackenschlag“: KSC verspielt Sieg gegen Magdeburg

Quelle: Christian Modla/dpa/Archivbild

Nach langer 1:0-Führung kassierte der KSC beim Schlusslicht 1. FC Magdeburg in der Nachspielzeit den Ausgleich. Damit verlängerten die Karlsruher ihre Negativserie auf acht Spiele ohne Sieg.

Und wieder nichts: Der Karlsruher SC hat in letzter Sekunde einen Sieg beim 1. FC Magdeburg verpasst und seine Negativserie in der 2. Fußball-Bundesliga verlängert. Mit der letzten Aktion der Partie traf Magdeburgs Daniel Elfadli (90.+5 Minute) nach einem Fehler von KSC-Torhüter Marius Gersbeck in der Nachspielzeit zum 1:1 (0:1)-Endstand. Zuvor hatten die Gäste seit der 3. Minute durch das Tor von Sebastian Jung vor 19 520 Zuschauern geführt.

Das sei ein «brutaler Nackenschlag», sagte Karlsruhes Trainer Christian Eichner, dessen Mannschaft in der Vorwoche beim 0:1 gegen den SC Paderborn bereits ein Gegentor in der zweiten Minute der Nachspielzeit hatte verkraften müssen. In Magdeburg hätte der KSC, der noch ohne seinen am Dienstag verpflichteten neuen Mittelstürmer Budu Siwsiwadse angetreten war, das Spiel bei eigenen guten Torchancen vor dem Ausgleich «entscheiden müssen«, meinte Eichner. Beim Spiel nach vorne müsse seine Elf zulegen und Situationen in der Offensive klarer ausspielen. «Da waren wir in der Vorrunde viel weiter.»

Obwohl der KSC nun bereits seit acht Spielen ohne Sieg ist und dabei sechs Niederlagen kassierte, verbesserte er sich von Rang 15 auf 14. Er steht aber nur wegen des besseren Torverhältnisses vor der Abstiegszone. Der FCM, der seit dem 2. Oktober vergangenen Jahres auf einen Heimsieg wartet, bleibt Schlusslicht.

Die frühe Führung spielte dem KSC in die Karten. Magdeburg wirkte verunsichert, brachte im Spiel nach vorn nicht viel zusammen. Erst in der 44. Minute konnte sich Gersbeck bei einem Schuss von Andreas Müller auszeichnen. Selbst hatten die Karlsruher nach 19 Minuten die Möglichkeit zu erhöhen, doch die Magdeburger Abwehr reagierte anders als beim 0:1 aufmerksam.

Nach der Pause machte Magdeburg mehr Druck, versuchte es mit Distanzschüssen und über gefährliche Standards. Aber die ganz große Ausgleichschance wollte sich bis zur Schlussminute nicht ergeben. Auch, weil der KSC aufmerksam verteidigte und sich selbst über Konter gute Möglichkeiten erarbeitete. Dann traf Elfadli doch noch.

 

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