News
KSC nach „Kacktor“ wieder auf Kurs – doch der Trainer warnt

News KSC nach „Kacktor“ wieder auf Kurs – doch der Trainer warnt

Quelle: Uli Deck/dpa

Ein Slapstick-Tor beschert den Karlsruhern gegen Köln den zweiten Sieg nacheinander. Der Blick geht allmählich wieder nach oben – auch dank einer neuen Taktik. Der Trainer sieht aber noch viel Arbeit.

Trainer Christian Eichner spürt nach dem zweiten Sieg des Karlsruher SC in der Rückrunde eine gewisse Erleichterung bei den Badenern, warnt aber vor verfrühter Euphorie. Alle sollten «sehr normal bleiben», sagte der 42-Jährige nach dem 1:0 (0:0) in der 2. Fußball-Bundesliga gegen den 1. FC Köln.

Statt zwischenzeitlich neun sind es für den KSC nur noch fünf Punkte Rückstand auf den Aufstiegsrelegationsrang. Die Stimmung rund um den Wildpark, die nach dem desaströsen Start ins neue Jahr ziemlich im Keller war, hat sich durch die Siege gegen den 1. FC Magdeburg (3:1) vorige Woche und nun gegen Köln spürbar aufgehellt. Es liege aber immer noch «ein weiter Weg» vor der Mannschaft, meinte Eichner.

 

Erstmals seit Mitte Oktober ohne Gegentor

Gegen die Domstädter hatte der KSC am Samstagabend durch ein kurioses Eigentor von FC-Kapitän Timo Hübers (52. Minute) gewonnen. Es sei ein «richtiges Kacktor» gewesen, befand Eichner. Und es habe zu diesem «sehr zähen Spiel» gepasst. Kölns Jusuf Gazibegovic hatte seinen Teamkollegen angeschossen und von dessen Scheinbein war der Ball ins Tor gekullert.

Erstmals seit dem 1:0 beim SSV Ulm Mitte Oktober blieb der diszipliniert verteidigende KSC in der Liga ohne Gegentor. Ob es an der Dreier-/Fünferkette liegt, mit der er nun zum zweiten Mal nacheinander hinten agierte?

Die Umstellung sei ein «wichtiger Impuls für die Birne» gewesen, meinte Sportchef Sebastian Freis. Die Spieler hätten den neuen Ansatz gut verinnerlicht und beim Verteidigen eine neue «Gier» entwickelt, erklärte Eichner. Auch das trug dazu bei, dass die Formkurve der Karlsruher wieder nach oben zeigt.

 

Mehr zum KSC

Tor und offene Pläne: Schleuseners Abschiedstournee beim KSC

Fabian Schleusener verlässt den KSC - aber wohin? Was der Routinier über seine Zukunft verrät und warum seine Tochter beim Abschied besonders profitiert.

Stimmen zur KSC-Niederlage gegen Hannover: "Wir belohnen uns am Ende zu wenig"

Der Karlsruher SC hat am Samstagnachmittag, 25. April 2026, vor rund 30.300 Zuschauern im BBBank Wildpark mit 1:3 gegen Hannover 96 verloren. Torschütze der Badener war Fabian Schleusener. meinKA sprach nach der Partie mit Trainer und Spielern.

3:1 in Karlsruhe: Hannover legt im Aufstiegsrennen vor

Sieben Jahre nach dem Abstieg darf Hannover 96 weiter von der Bundesliga-Rückkehr träumen. In Karlsruhe holten die Niedersachsen wichtige Punkte im Aufstiegsrennen.

KSC verpflichtet jungen Torwart aus der Regionalliga

Der Karlsruher SC holt mit Ferdinand Gebert einen jungen Torwart aus Walldorf. Was sich der Zweitligist von der neuen Konstellation auf der Torhüterposition verspricht.

Karlsruher SC im Niemandsland: Trainer Eichner will kein Austrudeln

Der KSC kann im Saisonendspurt der 2. Liga noch zum Faktor im Aufstiegsrennen werden - allerdings nur als Gegner der Top-Teams. Für den Club selbst geht es um einen versöhnlichen Abschluss.






















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.