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KSC-Stürmer Fabian Schleusener: „Ich habe noch was nachzuholen“

meinKA-Interview KSC-Stürmer Fabian Schleusener: „Ich habe noch was nachzuholen“

Interview
Quelle: TMC-Fotografie.de/Tim Carmele

Fabian Schleusener ist die Konstante im KSC-Angriff. Hatte er zunächst Malik Batmaz als Sturmpartner, ist mittlerweile Mikkel Kaufmann derjenige, mit dem sich der 31-Jährige sehr gut versteht. Die neue Konkurrenz von Budo Zivzivadze schreckt ihn nicht.

Interview mit KSC-Angreifer Fabian Schleusener

Fabian Schleusener ist die Konstante im KSC-Angriff. Hatte er zunächst Malik Batmaz als Sturmpartner, ist mittlerweile Mikkel Kaufmann derjenige, mit dem sich der 31-Jährige im Sturm sehr gut versteht.

Die neue Konkurrenz in Person von Budo Zivzivadze schreckt ihn nicht. Im Gegenteil. „Konkurrenz belebt das Geschäft. Das wird jeden von uns noch mehr motivieren, um durch Tore zu überzeugen“, so Schleusener, der bislang acht Treffer und sechs Vorlagen auf seiner Scorerliste stehen hat.

Schon am Sonntag in Rostock will er nachlegen, denn „ich habe da noch etwas nachzuholen“, ärgert er sich noch immer über die vergebenen Chancen beim 1:0-Sieg gegen Regensburg, wie er im Interview mit meinKA sagte.

 

Herr Schleusener, es ist jetzt zwar schon ein paar Tage her, dass Sie Ihren Vertrag beim KSC verlängert haben. Dennoch die Frage: Zufrieden, wie es lief oder war es nervig, dass es so lange gedauert hat?

Fabian Schleusener: Ja, es hat sich ein bisschen gezogen. Aber im Prinzip waren wir uns immer einig. Deshalb habe ich mir da auch keinen Kopf gemacht. Aber natürlich bin ich froh, dass es geklappt hat und das Thema damit auch für euch vom Tisch ist.

 

Fabian Schleusener bei der Vertragsverlängerung. | Quelle: KSC

 

Sie haben einen Zweijahresvertrag mit einer Option unterschrieben, die bei einer bestimmten Anzahl von Spielen eine Verlängerung für ein weiteres Jahr vorsieht. Das heißt, Sie wollen mit Ihrer Familie im Badischen sesshaft werden?

Fabian Schleusener (lacht): Der Fußball ist ein schnelllebiges Geschäft. Das wissen Sie so gut wie ich. Aber ja, meine Familie und ich fühlen uns hier sehr wohl und auch sportlich passt das hier für mich.

 

Auch deshalb, weil Sie mit der Mannschaft wieder in der Erfolgsspur sind, nachdem es zum Ende der Hinrunde nicht so gut gelaufen war. Jetzt gab es zuletzt drei Siege in Folge. Wo sehen Sie die Gründe dafür, dass es wieder besser läuft?

Fabian Schleusener: Zunächst glaube ich, dass wir alle die WM-Pause gut genutzt haben. Einmal, um den Kopf wieder freizubekommen, aber auch, um daran zu arbeiten, uns vor allem in der Defensive wieder zu stabilisieren. Wir stehen wieder kompakter und verteidigen wieder so, dass wir weniger Gegentore bekommen, als das vorher der Fall war. Das gibt der ganzen Mannschaft Sicherheit.

 

| Quelle: aim

 

Welche Rolle spielt dabei das Abwehrhalten der Angreifer?

Fabian Schleusener: Das spielt eine große Rolle. Gutes Abwehrverhalten beginnt schon ganz vorne. Sei es im Anlaufen des Gegners oder auch im Spiel nach hinten. Das trägt dazu bei, die gesamten Abläufe im Spiel zu stärken. Daran haben wir sehr hart gearbeitet und das zahlt sich jetzt aus.

 

Dennoch sind Sie in erster Linie Stürmer und werden natürlich an den Toren gemessen. Bislang sind es acht und sechs Torvorlagen. Zufrieden mit dieser Bilanz?

Fabian Schleusener: Nein, nicht gänzlich. Es hätten schon ein paar Tore mehr sein können, wenn ich die Chancen, die ich hatte, besser genutzt hätte. Das hat mich besonders bei unserem 1:0-Sieg über Regensburg geärgert. Ich habe also noch Nachholbedarf.

 

| Quelle: aim

 

Am besten am kommenden Sonntag in Rostock, um vielleicht dort den vierten Sieg in Folge einzufahren?

Fabian Schleusener: Wir wollen jedes Spiel gewinnen. Auch das in Rostock. Aber jedes Spiel in dieser Liga ist anders. Rostock wird eine harte Nuss. Die Mannschaft spielt sehr körperlich und die Unterstützung durch ihre Fans gibt ihnen zu Hause einen zusätzlichen Push. Aber wir haben drei Spiele in Folge gewonnen. Wir wissen, was wir können und fahren selbstbewusst an die Ostsee.

 

Sie selbst sind als Stürmer eigentlich gesetzt. Zunächst zusammen mit Malik Batmaz und jetzt zusammen mit Mikkel Kaufmann. Mit ihm scheint es besonders gut zu harmonisieren.

Fabian Schleusener: Wichtig ist, dass es passt. Mit Malik hat dies zu Beginn super funktioniert.  Er hatte dann eine Phase, in der es bei ihm nicht so gut lief. Dann kam Mikkel, der nach der Winterpause enorm zugelegt hat. Wir verstehen uns auf dem Platz sehr gut, haben aber auch sonst ein sehr gutes Verhältnis. Es macht Freude, mit ihm zusammenzuspielen.

 

Jetzt hat der KSC mit Budu Zivzivadze einen weiteren Stürmer verpflichtet. Auch wenn er bislang noch nicht gespielt hat, ist er doch ein neuer Konkurrent. Was heißt das für Sie?

Fabian Schleusener:  Ich wünsche ihm zunächst einmal, dass er sich gut bei uns einlebt und gut integriert, denn diese Mannschaft heißt jeden willkommen, der mithilft, unser Ziel zu erreichen. Und was mich anbelangt: Konkurrenz belebt das Geschäft und motiviert mich nur noch mehr, meine Leistung zu bringen und durch Tore zu überzeugen.

 

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