meinKA-Interview KSC-Stürmer Malik Batmatz im Interview: „Ich habe mich entschieden, hier durchzuziehen!“
Malik Batmaz ist mittlerweile eine Stammkraft im Angriff des KSC. Dabei galt er vor Beginn der Saison als ein Kandidat, den man möglicherweise ausleihen wollte. meinKA sprach mit dem 22-Jährigen über die Mannschaft, seine Entwicklung und seine Ziele.
KSC-Stürmer Mailk Batmaz im Interview
Malik Batmaz ist in der zweiten Liga angekommen: Seit seinem Treffer zum 1:1 beim 3:2-Sieg über Sandhausen ist der 22-Jährige aus dem eigenen Nachwuchs eine Stammkraft im Angriff der Blau-Weißen. Dabei galt er vor Beginn der Saison als ein Kandidat, den man möglicherweise ausleihen wollte.
Auch er selbst spielte mit dem Gedanken, den Verein zu verlassen, da er in der vergangenen Saison kaum Einsätze hatte. Dann aber berief ihn Cheftrainer Christian Eichner in die Startelf gegen Sandhausen und Batmaz nutzte seine Chance an der Seite von Fabian Schleusener.
meinKA sprach mit dem Angreifer, für den die Mannschaft im Vordergrund steht, über diese Entwicklung und über seine weiteren Ziele.
Herr Batmaz, vor Saisonbeginn galten Sie als ein Kandidat, den der Verein ausleihen wollte und Sie sich selbst haben auch mit dem Gedanken gespielt, sich woanders umzuschauen. Jetzt sind Sie Stammspieler, standen die letzten sieben Spiele in der Startelf und haben zwei Tore auf dem Konto. Wie kam’s?
Malik Batmaz: Im Sommer sollte und wollte ich mich nach einem anderen Verein umschauen. In der vergangenen Saison hatte ich kaum Einsatzzeiten bekommen und es sah zunächst nicht so aus, als ob sich das in der neuen Saison ändern würde. Aber es gab kein konkretes Angebot, bei dem ich gesagt hätte, dass ich darauf Lust habe …
… und Sie sind hier geblieben….
Malik Batmaz: Ja, ich habe mich dann entschieden, hier durchzuziehen, Vollgas zu geben, um meine kleine Chance auf Einsatzzeiten zu nutzen, zumal der Trainer mit zwei Angreifern spielen wollte. Meine Chance kam dann am dritten Spieltag gegen Sandhausen, wo ich auch das nötige Glück hatte, das man im Fußball braucht.
Ich durfte von Anfang an spielen und konnte auch das Tor zum zwischenzeitlichen 1:1 erzielen. Das hat mir natürlich sehr gutgetan und dass wir das Spiel am Ende auch noch gewonnen haben, war natürlich noch besser.
Ihr Trainer sagt, dass dieses Spiel und dieses Tor für ihr Selbstbewusstsein enorm wichtig war und man mittlerweile merkt, dass Sie mit viel mehr Vertrauen in das eigene Können in ein Spiel gehen. Ist da was dran?
Malik Batmaz: Ja, da ist was dran. Ich habe von Spiel zu Spiel mehr Selbstvertrauen bekommen. Das kommt aber auch von den Trainern und der Mannschaft, die mir ihr Vertrauen schenken. Wir haben in den anschließenden Spielen alle gut performt. Das betrifft auch mich. Ich bin nicht mehr so nervös wie früher.
Ich habe mehr Ruhe am Ball und auch ein besseres Auge für die Mitspieler. Dazu haben wir drei Spiele in Folge gewonnen, wobei das Wichtigste für mich die Leistung der Mannschaft ist. Kein Spieler steht über der Mannschaft. Sie ist es, die im Vordergrund steht.
Aber es tut Ihnen sicher gut, welche Wertschätzung Ihnen der Trainer entgegenbringt, der davon spricht, dass Sie einen Riesenschritt in Ihrer Entwicklung gemacht haben oder?
Malik Batmaz: Natürlich tut das gut, so etwas zu hören. Und dass ich in meinen jungen Jahren jetzt öfters von Anfang an spielen durfte, ist schon etwas Besonderes für mich. Es ist doch der Traum von jedem jungen Spieler, der aus dem Nachwuchs kommt, den Sprung zu den Profis zu schaffen. Ich habe früh einen Profivertrag bekommen, weil ich in der Jugend erfolgreich war.
… immerhin zweimal Torschützenkönig in der Junioren-Bundesliga, sowohl in der U17 als auch in der U19?
Malik Batmaz: Ja, das stimmt, aber es ist dann doch nochmal ein enorm großer Schritt vom Jugend – in den Herrenfußball. Ich habe selbst erlebt, wie schwierig dieser Weg ist, den man sich auch immer wieder neu erarbeiten muss.
Was würden Sie einem jungen Nachwuchsspieler raten, der auch diesen Sprung schaffen möchte?
Malik Batmaz: Ich würde ihm raten, was ich gelernt habe. Man muss immer dran bleiben. Man muss immer weiter kämpfen und man muss auch auf sein Glück und das Momentum warten. Wenn aber dann dieser Moment kommt, muss man angreifen und diese Chance nutzen.
Jetzt läuft ihr Vertrag noch bis 2024. Könnten Sie sich vorstellen, länger beim KSC zu bleiben?
Malik Batmaz: Natürlich. Ich bin hier groß geworden. Der KSC war mein Traumverein von klein auf. Ich komme hier aus der Ecke. Aus Bretten. Meine Familie lebt hier, die mir viel bedeutet. Ich fühle mich sehr wohl hier und wir wollen in dieser Saison mit der Mannschaft noch einiges erreichen.
Und wie sehen die Ziele von Malik Batmaz aus?
Malik Batmaz: Ich darf mich jetzt nicht ausruhen, nur weil ich einige Male in der Startelf war. Ich muss konstant meine Leistungen abrufen. Nicht nur am Spieltag, sondern auch im Training. Tag für Tag und Woche für Woche. Das ist mein Ansporn, dies auf den Platz zu bringen, der Mannschaft zu helfen und vielleicht auch noch das eine oder andere Tor zu schießen.
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