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Laut Bericht: An Schulen im Land fällt mehr Unterricht aus

News Laut Bericht: An Schulen im Land fällt mehr Unterricht aus

Quelle: Marijan Murat
dpa

Für Eltern ist der Ausfall von Unterricht ein Dauerbrenner. Nun zeigt eine Erhebung des Kultusministeriums das Ausmaß des Problems im Südwesten.

An den Schulen im Land ist zuletzt mehr Unterricht ausgefallen als noch in einem Vergleichszeitraum im Jahr 2019. Wie die «Südwest Presse» unter Berufung auf eine Erhebung des Kultusministeriums berichtete, fielen in der letzten Novemberwoche des vergangenen Jahres im ganzen Land 4,3 Prozent des geplanten Unterrichts aus. In derselben Kalenderwoche des Jahres 2019 waren 3,3 Prozent der geplanten Unterrichtsstunden ausgefallen.

Die Zahlen stammen der Zeitung zufolge aus einer sogenannten Vollerhebung, bei der alle Schulen in Baden-Württemberg eine Woche lang ihre Ausfälle, Abwesenheiten und Vertretungen ans Kultusministerium meldeten.

Demnach konnten in der Woche Ende November vergangenen Jahres 11,1 Prozent des Unterrichts wegen Abwesenheiten der eigentlich zuständigen Lehrkräfte nicht wie geplant stattfinden. 6,8 Prozent der geplanten Unterrichtsstunden wurden der Erhebung zufolge von anderen Lehrkräften vertreten, im Vergleichszeitraum 2019 klappte das nur bei 6 Prozent der Stunden.

Als Grund für die Abwesenheit der Lehrerinnen und Lehrer nannte das Ministerium Krankheiten. Diese seien in zwei Drittel aller Fälle die Ursache für die Abwesenheit der Lehrkräfte gewesen.

«Dass sie es geschafft haben, trotz der angespannten Unterrichtsversorgung und trotz der Zunahme des Krankenstandes mehr Unterricht zu vertreten als 2019, zeigt das große Engagement unserer Lehrkräfte und die organisatorische Leistung unserer Schulleitungen», sagte Kultusministerin Theresa Schopper (Grüne) der «Südwest Presse».

Zudem zeigten die Ergebnisse, dass die Krankheitsreserve trotz einer Aufstockung um fast 2.000 Deputate an ihre Grenzen gerate, so Schopper.

 

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