Corona in Baden-Württemberg
Lockerungen für den Handel und private Treffen ab Montag

Corona in Baden-Württemberg Lockerungen für den Handel und private Treffen ab Montag

Quelle: Robert Michael

Die Corona-Regeln im Südwesten sind von Montag an wieder etwas lockerer: Einschränkungen fallen unter anderem für Treffen mit Freunden und den Einzelhandel weg.

Die Corona-Einschränkungen in Baden-Württemberg werden am Montag teils gelockert. So dürfen sich in Kreisen mit einer Inzidenz von unter 100 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner künftig wieder bis zu fünf Menschen aus zwei Haushalten treffen, wie aus der am Wochenende veröffentlichten aktualisierten Corona-Verordnung des Landes hervorgeht. Kinder bis 14 Jahre zählen dabei nicht dazu. Paare, die nicht zusammenleben, zählen als ein Haushalt.

Auch der Handel im Südwesten soll unter den Hygieneauflagen von mehreren Lockerungen profitieren, sofern die regionalen Inzidenzen unter dieser 100er-Marke liegen. So dürfen etwa Baumärkte, die bisher nur ihren Gartenabteilungen öffnen durften, wieder ihr gesamtes Sortiment verkaufen, zudem machen Buchläden auf.

Viele andere Einzelhändler, die bisher ihre Geschäfte nicht öffnen durften, können ihren Kunden nun zumindest wieder Einkäufe nach Terminvereinbarungen (Click & Meet) anbieten. Auch Museen, Galerien, Gedenkstätten sowie zoologische und botanische Gärten dürfen unter Auflagen wieder öffnen, ebenso Kosmetik-, Nagel-, Massage-, Tattoo- und Piercingstudios sowie Bibliotheken und Büchereien.

Weitere Öffnungen und Lockerungen sind möglich und an das Infektionsgeschehen des jeweiligen Stadt- oder Landkreises gebunden. Kreise, die schon jetzt seit fünf oder mehr Tagen unterhalb einer Inzidenz von 50 liegen, können sogar schon Anfang der Woche den gesamten Einzelhandel öffnen. Wenn das jeweilige Gesundheitsamt den Inzidenzfall ausrufe, seien Öffnungen «ab morgen» möglich, teilte das zuständige Landessozialministerium am Sonntag auf Anfrage mit.

Zugleich hat Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) angekündigt, bei steigenden Fallzahlen wieder streng durchgreifen zu wollen. Steigt die Inzidenz regional auf über 100, werden die meisten Lockerungen zurückgenommen.

 

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