News aus Baden-Württemberg
Menschen mit Behinderungen: 120.000 Euro für mehr „Toiletten für Alle“

News aus Baden-Württemberg Menschen mit Behinderungen: 120.000 Euro für mehr „Toiletten für Alle“

Quelle: Sebastian Gollnow
dpa

Tausende Menschen mit Behinderungen wie Schädel-Hirn-Trauma, Querschnittslähmung oder Multipler Sklerose im Südwesten finden selten für ihren Bedarf geeignete Toiletten.

Das Land stellt jetzt zusätzliche 120.000 Euro für spezielle WCs bereit, die diesen Männern und Frauen die Teilhabe am gesellschaftlichem Leben erleichtern.

Inzwischen gibt es in Baden-Württemberg rund 50 „Toiletten für Alle“ mit elektrischem Personen-Lifter, der die Betroffenen vom Rollstuhl auf das WC oder auf eine Liege zum Wechseln der Inkontinenzartikel hebt. Elf weitere sind derzeit nach Angaben des Sozialministeriums vom Sonntag, den 30. August 2020 geplant.

Ressortchef Manne Lucha (Grüne) betonte, die Erfahrung zeige, dass Betroffene wegen fehlender geeigneter Anlagen häufig auf Ausflüge verzichten. Und das Ausweichen auf den Boden einer Rollstuhltoilette oder die Rückbank eines Autos sei ein unhaltbarer Zustand.

Erstmals wird in diesem Jahr außerdem auch die Ausstattung einer mobilen „Toilette für Alle“ gefördert. Diese kann beispielsweise in einem Container bei Veranstaltungen im Freien eingesetzt werden.

 

Weitere Nachrichten

Verdi ruft zu zweitägigen ÖPNV-Warnstreiks in Städten auf

Verdi will erneut den ÖPNV in Teilen Baden-Württembergs lahmlegen. Die Gewerkschaft hat zu Warnstreiks am Donnerstag und Freitag aufgerufen. Erneut sind sieben Städte betroffen.

Projekt ArabsAsk klärt über Vorurteile gegenüber Juden auf

Mit dem Projekt ArabsAsk wollen Studierende und Mitarbeiter der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg über Vorurteile gegenüber Juden aufklären.

BGH in Karlsruhe stärkt Rechte zu betreuender Menschen

Manchmal brauchen Menschen aus gesundheitlichen Gründen Hilfe, um Dinge zu erledigen. Dabei haben sie Mitspracherecht - auch wenn der eigene Wunsch aus Sicht Dritter nicht der beste Weg ist.

Psychiatrie-Patient wegen Mord in Wiesloch vor Gericht: Sicherheitsfokus

Eine Frau wird in einem Geschäft in Wiesloch niedergestochen und stirbt. Nun steht der Prozess gegen einen Mann an, der aus der Psychiatrie geflohen war. Der Vorfall hat weitere Konsequenzen.

Erstaufnahme-Plätze für Geflüchtete müssen ausgebaut werden

Baden-Württemberg muss bis 2026 voraussichtlich rund 27.300 neu ankommende Geflüchtete jährlich in Erstaufnahmeeinrichtungen unterbringen und will die Plätze dort für die Menschen massiv aufstocken.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 

Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.