News
Name «Immun Smoothie» irreführend – dm verliert Rechtsstreit in Karlsruhe

News Name «Immun Smoothie» irreführend – dm verliert Rechtsstreit in Karlsruhe

Quelle: Uli Deck/dpa
dpa

Seinen Kindern will man Gutes tun und greift gerne auch zu gesunden Getränken. Manchmal aber werden Kunden da auf die falsche Fährte gelockt. Dm verliert nun gegen eine Verbraucherorganisation.

Die Drogeriemarktkette dm darf ein Obst-Getränk für Kinder nicht mehr als «Immun Smoothie» bezeichnen. Mit dem Namen und auch der Gestaltung der Verpackung werde suggeriert, dass das Immunsystem beziehungsweise die Immunabwehr durch den Verzehr des Mixgetränks positiv beeinflusst werde. Das sei irreführend und unzulässig, befand das Landgericht Karlsruhe.

Mit dem Beschluss vom 14. August gab es der Verbraucherorganisation Foodwatch recht. Sie hatte dm wegen des Produktnamens. Bei dem Mixgetränk handelt es sich um eine Mischung aus Apfel-, Bananen- und Erdbeerpüree. (Az.: 14 O 13/25 KfH)

Foodwatch begrüßte die Entscheidung und kritisierte außer der Verpackung auch das Fruchtpüree selbst. «Wer Fruchtpüree mit Vitaminzusatz und zehn Prozent Zucker als „Immun Smoothie“ verkauft, führt Eltern in die Irre – und zieht ihnen obendrein das Geld aus der Tasche», sagte Rauna Bindewald von Foodwatch laut Mitteilung. Das sei nicht nur dreist, sondern schlicht illegal. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

 

Weitere Nachrichten

Gefährliche Raupen an Bäumen - das rät eine Expertin

Winzige Brennhaare, große Wirkung: Der Eichenprozessionsspinner sorgt für Hautreizungen – sogar ohne direkten Kontakt mit einem Tier. Eine Expertin gibt Tipps.

Bruchsaler Backinfluencerin Sally Özcan über neue Liebe: "Konnte mit mir nix anfangen"

Sally Özcan datet einen Mann, der sie anfangs gar nicht kannte. Warum sie für die ersten Dates sogar nach Frankreich auswich, verrät sie beim Grillen mit Johann Lafer.

Darum will Capri-Sun zurück zum Plastikstrohhalm

Seit 2024 kämpft das Unternehmen mit Standort in Eppelheim dafür, den Papier- wieder gegen einen Plastikstrohhalm auszutauschen. Eine Petition dafür ist gescheitert. Doch Capri-Sun gibt nicht auf.

24 Grad und steigende Pollengefahr - Wer betroffen ist

Sonne und milde Temperaturen, aber auch mehr Pollen: Was Allergikern im Südwesten blüht. Und wo Menschen in den nächsten Tagen trotz Frühlingsgefühlen mit Gewittern und Sturmböen rechnen sollten.

Betreten verboten: Zwei Verletzte aus leerem Stausee in Forbach gerettet

Ein leerer Stausee lockt Interessierte an, obwohl das Betreten verboten ist. Zwei Menschen werden verletzt.

Landung missglückt: Verletzter Flugschüler nach Segelflug in Rheinstetten

Ein Fluglehrer leitet seinen Schüler bei der Landung mit dem Segelflieger an. Doch plötzlich ändert sich die Strömung und der Flieger sackt ab.



















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.